Klicktipps (6)
- Raubzug ins Allheiligste. War der britische Entdecker des Tutanchamun-Grabs ein Trickser und Dieb? Kleine Ergänzung zu meinen Bilder von der Tutanchamun-Ausstellung
- Britische Museen öffnen sich für Wikimedia
- Wikimedia-Vorstand stellt sich Fragen und Diskussionen im Chat. (mit mir)
Berlin, Hauptstadt der DDR (2)
Manchmal kann Aufräumen sehr nützlich sein. Insbesondere dann, wenn man lange Gesuchtes endlich aus den Tiefen längst vergessener Kartons zu Tage fördert.
Im konkret vorliegenden Fall wünschte sich Mrs. Finanzer einen begehbaren Kleiderschrank. Auserkoren wurde dafür der von mir der bis dato als GerümpelAbstellkammer genutzte kleine Raum in unserer Wohnung. Darin fanden sich alle möglichen Kisten und Kartons, die ich seit meinem letzten Umzug unbesehen und ungeöffnet dort vergessen aufbewahrt hatte. Den allergrößten Anteil des Inhalts dieser Kisten konnte man ohne größere Bedenken einfach in die nächstgelegene Abfalltonne werfen. Aber gut, dass ich in einem Karton mit einer alten Lampe und alten Büchern doch etwas tiefer gegraben habe. Es fand sich nämlich ein etwas feuchtigkeits- geschädigter A4-Umschlag mit alten Fotos und Negativen, die ich schon lange gesucht hatte. Darunter auch weitere Bilder aus dem Sommer des Jahres 1990, deren Veröffentlichung ich vor ziemlich genau einem Jahr bereits angedroht hatte. Dank Mrs. Finanzer ist es nun soweit.
Diese Bilder umfassen ein paar Impressionen vom Alexanderplatz mit den medialen Vorbereitungen für die Währungsunion, einen DDR-Geldautomaten mit entsprechender Mitteilung und eine der letzten Akkreditierungen eines Botschafters in der DDR. Ein zweiter Teil mit Schwarzweiß-Bilder, die ich noch vom Negativ scannen muss, folgt demnächst.
Laptop Cat 2
Vor einer Weile hatte ich über unseren Kater berichtet, der gerne auf meinem Laptop ein Nickerchen macht. Auch nach dem Umzug nach Hamburg hat er diese Angewohnheit nicht aufgegeben. Erst recht nicht, wenn es draußen schneit und grimmig kalt ist.
Schneechaos und Wikipedia
Unsere, zumindest teilweise kostenpflichtigen, Qualitätsmedien bild.de und abendblatt.de (mit Absicht keine Verlinkung) bedienen sich auch gern in den Artikeln der Wikipedia zum Winter 1978/79. Entdeckt beim Bildblog: Eiskalt abgeschrieben.
Tutanchamun in Hamburg
Mrs. Finanzer und ich waren vor ein paar Tagen in der Ausstellung Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze, die noch bis April hier in Hamburg gastiert. In der Ausstellung werden ausschließlich Nachbildungen der im Grab des vermutlich berühmtesten Pharaos gezeigt. Das aber in beeindruckender Art und Weise. Z.B. da dadurch alle Objekte, die ja über mehrere Museen verstreut sind, zusammen gezeigt werden können und weil ein und dasselbe Objekt in verschiedenen Zusammenhängen gezeigt werden kann.
Da in der Ausstellung das Fotografieren erlaubt ist, was für eine Sonderausstellung eher ungewöhnlich ist, möchte ich euch die Bilder natürlich nicht vorenthalten.
Wikisource twittert
Na gut nicht Wikisource selbst, sondern einer der Wikisource-Mitarbeiter. Seite einigen Tagen twittert Jens Bolm, welche Texte in Wikisource zweifach Korrektur gelesenen wurden und damit als fertig markiert auf Wikisource verfügbar sind. Über viele Follower wird er sich sicherlich freuen.
Da dies vermutlich meine letzter Beitrag in diesem Jahr sein wird, wünsche ich allen Lesern schonmal ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Und für alle die es diese noch nicht kennen, der Hinweis auf die entsprechenden Themenseiten bei Wikisource: Weihnachten und Jahreswechsel.
Zum Selbermerken
Keine Angst ich werde das Blog nicht als Notizblog (sic!) missbrauchen. Aber angesicht der Tatsache dass ich seit einigen Monaten der Büchsen- und Türöffner dieser süßen und manchmal nervenden Katzen bin, muss ich mir solche Tipps schließlich irgendwo merken: Wie man Katzen Medikamente verabreicht
P.S. Der Rest des mir bis dato unbekannten Blogs von Lars Reineke ist auch sehr lesenswert.
P.P.S. Dabei fällt mir ein, dass ich endlich mal auf Wikisource eine Themenseite zu Katzen anlegen muß.
Ein Bild bei Kai Diekmann
Vor einer geraumen Weile hatte ich über die Verwendung dieses Bildes bei Telepolis berichtet und die Geschichte hinter dem Bild erzählt.
Aber das schöne an so einem Blog ist ja, dass man Fortsetzungsgeschichten schreiben kann, auch wenn das nicht beabsichtigt ist. Über einen Backlink hierher wurde ich aufmerksam, dass genau dieses Bild vor ein paar Tagen auch woanders verwendet wurde. Und zwar im Blog des Chefredakteurs der Bild-Zeitung Kai Diekmann in einem Beitrag mit dem Titel: Heraus zum 9000. Genossen!
Mein Bild mag zum Thema, nämlich der Genossenschaftsmitgliederwerbung der taz, passen oder auch nicht, was für mich natürlich keine Rolle spielt. Denn Herr Diekmann darf natürlich mein Bild verwenden, es steht ja unter verschiedenen freien Lizenzen. Er verguß nur die entsprechenden Lizenzhinweise und meine Namensnennung. Auf eine Abmahnung oder ähnlichen Unfug verzichte ich natürlich. Aber damit er auch in Zukunft ohne große rechtliche Probleme auf den Schatz von Wikimedia Commons zugreifen kann, habe ich ihm einen Kommentar in sein Blog gestellt und ihn auf eine korrekte Verwendung Freier Inhalte hingewiesen, verbunden mit einer kleinen Bitte. Und damit dieser Kommentar nicht aus Versehen verlorengeht, freigeschaltet ist er noch nicht, dokumentiere ich ihn auch nochmal hier:
Hallo Herr Diekmann, ich bedanke mich erstmal herzlich dafür, dass sie ein von mir vor ca. 20 Jahren gemachtes Foto, die NVA-Soldaten ganz oben, hier im Blog verwenden. Genau dafür habe ich es auf Wikimedia Commons, dem Medienarchiv das unter anderem die Wikipedia mit Bildern versorgt, veröffentlicht (http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Nva-ehrenwache.jpg). Nämlich, dass es jedermann für jeglichen Zweck ohne irgendwelche Kosten verwenden darf.
Eine winzigkleine Bedingung ist allerdings daran geknüpft: bei einer Verwendung muss mein Name und die oben kurz beschriebene Lizenz an geeigneter Stelle genannt werden. Beides ist offensichtlich nicht erfolgt.
Eine Abmahnung oder ähnlichen Unfug spare ich mir einfach und bitte sie einfach stattdessen zur Förderung Freien Wissens und Freier Inhalte, von denen sie hier gerade zumindest ein klein wenig profitieren, eine Spende an Wikimedia Deutschland zu entrichten. Das geht ganz einfach online unter:https://secure.wikimedia.de/spenden/ . Der Verein Wikimedia Deutschland unterstützt und fördert Freies Wissen, insbesondere die wohl allen bekannte Wikipedia, aber auch deren Schwesterprojekte, wie zB das oben erwähnte Medienarchiv Wikimedia Commons.
Vielen Grüße
Michail
Böse Fremdwörter
Wenn man den folgenden Text in ein etwas moderneres Deutsch bringen würde, dann könnte der sicherlich auch mühelos im Feuilleton einer großen Zeitung oder bei den Aktioneuren der Aktion Lebendiges Deutsch stehen.
[...] weil sie ihre Muttersprach villeicht nit vollkommen verstehen / oder reden können / sich frembder Wörter behelffen; [...] Aber die jenige welche auß Hoffart / und damit sie gesehen seyn möchten / einen Hauffen unteutsche Wörter einzumischen pflegen / welche weder sie selbsten noch andere die mit ihnen sprachen / verstehen / geschweige recht reden können / wollen wir den Sprachkündigen und Gelehrten [...] zu gefallen im Land lassen / nicht allein selbst ihre Kurtzweil an ihnen zuhaben / wann sie so werckliche Wörter vorbringen / sonder auch sich in ihren Reden zu spieglen und wahrzunehmen wie närrisch es stehe / wann ein Teutscher mit Fleiß und ohn alle Noth frembd redet / da er die Sach in seiner aignen Muttersprach viel verständlicher und zierlicher Vorbringen könte.
Der Text stammt im übrigen aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und ist eine Klage des bekannte Schriftstellers Hans Jakob von Grimmelshausen in Deß Weltberuffenen Simplicissimi Pralerey und Gepräng mit seinem Teutschen Michel, dass ich derzeit auf Wikisource mithelfe zu korrigieren.
P.S. Der Artikel ist dem von mir hochgeschätzten und immer mit Genuß gelesenen Bremer Sprachblog gewidmet. Die Widmung ist natürlich als Empfehlung gemeint, sich auch dort lesend umzutun 
Reihe Netzbürger
Der Contumax-Verlag bietet in der Reihe Netzbürger seit kurzem mehrere Bücher an, die sich rund um das Thema
Internet drehen. Das besondere daran sie stehen einerseits unter einer freien Lizenz zum Download bereit und andererseits kann man diese auf totem Baum für das Lesen in der Badewanne oder am Strand bestellen. Der Verlag selbst zu der neuen Reihe:
Der Contumax-Verlag, dessen Name nicht umsonst mit “trotzig” übersetzt werden kann, möchte mit der neu begründeten Reihe Netzbürgern ein Forum bereitstellen für fundierte Darstellungen und pointierte Positionen des anstehenden Diskurses. Das Konzept, diese Inhalte einerseits zeitgemäß als kostenlosen PDF-Download anzubieten und andererseits den haptischen Bedienerkomfort des gedruckten Buchs anzupreisen, experimentiert mit den neuen Parametern, die die Medienwirtschaft heute bestimmen. Das mag gut gehen, oder nicht. Zu spannend ist die Zeit, zu vielfältig die Möglichkeiten, als dass das davon abhalten könnte. Contumax sozusagen.
Derzeit enthält die Reihe drei Bücher:
- Die Piratenpartei von Henning Bartels
- Urheberrechtsfibel – nicht nur für Piraten von Klaus Graf
und die Novelle
- Dünnes Eis von Richard F. Simpson.
Bestellt oder heruntergeladen werden können die Bücher auf der Seite der Reihe Netzbürger.
Selbst gelesen habe ich noch keines der Bücher, werde dies aber in den nächsten Tagen nachholen.
Simon’s Cat (5)
Gerade entdeckt: die fünfte Folge vom allseitsbeliebten Comic “Simon’s Cat”. Etwas kürzer als die anderen Filme, aber natürlich genauso witzig.
Klicktipps (5)
Auf die Schnelle heute mal nur Einen:
- Das Erdhörnchen und der Selbstauslöser (Bild ist leider nicht mehr verfügbar)
Spiegel Wissen ist nicht mehr
… zumindest fast. Spiegel Wissen ist zwar weiterhin unter der URL http://wissen.spiegel.de zu erreichen, wird aber seit dem heutigen Relaunch von Spiegel Online dort nicht mehr verlinkt. Aber keine Sorge. Ein Teil der Funktionalität von Spiegel Wissen ist in die neuen Themenseiten bei SPON gewandert. Und der Rest der Funktionalitäten, wie z.B. die Suche, und das Spiegel-Archiv werden in Bälde auch dort integriert.
Die Themenseiten bei SPON sind angelehnt an die Topic Pages der New York Times und bündeln die Artikel von SPON, aus dem Spiegel-Archiv, sowie Wikipedia- und Lexikon-Artikel zu einem bestimmten Thema.
Interessant wird es, wenn man in den Themen stöbert, die nicht mehr ganz aktuell sind, wie z.B. die Themenseite zu Malcolm X. Da wird dann schonmal ein Artikel aus dem Jahre 1964 zusammengefasst mit Worten, die nicht ganz der derzeitigen politischen Korrektheit entsprechenden:
SPIEGEL-Gespräch mit dem amerikanischen Neger-Schriftsteller James Baldwin.
Auch empfehlenswert aus meiner Sicht sind die Themenseiten zu den Olympischen Spielen seit 1948 und den Fußballweltmeisterschaften seit 1954.
Im Gegensatz zu Spiegel Wissen, wo man wissen musste wonach man sucht, findet man nun, wonach man eigentlich nicht suchte. Und freut sich trotzdem.
543 Seiten Internetrecht
Prof. Dr. Thomas Hoeren hat ein Buch zum Internetrecht veröffentlicht und bietet es kostenlos zum Download an. Wenn ich mich recht entsinne, gibt es dieses Buch bereits seit einigen Jahren und wird immer mal wieder aktualisiert. Bereits am Umfang von 543 Seiten merkt man, dass das Internet kein einfaches Rechtsgebiet ist und offensichtlich von einem rechtsfreien Raum nicht die Rede sein kann. Ganz im Gegenteil:
Die Fülle des Rechtsgebiets „Internetrecht“ drohen auch den Verfasser dieses digitalen Buchs zu überfordern. Es fällt sehr schwer, auf die Hybris zu verfallen, auf allen Gebieten des Internetrechts zu Hause sein zu wollen. Die Fülle des Rechtsgebiets „Internetrecht“ droht auch den Verfasser
dieses digitalen Buchs zu überfordern. Es fällt sehr schwer, auf die Hybris zu verfallen, auf
allen Gebieten des Internetrechts zu Hause sein zu wollen.
So der Autor in seinem Vorwort.
Das von mir kürzlich erworbene Buch zum Vereinsrecht, das wohl einen ähnlichen Übersichtscharakter hat, besitzt rund hundert Seiten weniger.
(Via Lawblog)
Update 17.08.: Heise gibt einen Überblick über die Änderungen im Buch seit der letzten Version von Februar diesen Jahres.
Integration von Wikisource in den Kölner UniversitätsGesamtkatalog
OpenBibBlog berichtete gestern über das Vorgehen zur Integration der Metadaten von Wikisource. Für die Suche innerhalb der Bestände von Wikisource gibt es im KUG einen externen Katalog mit dem Namen E-Texte / Wikisource deutsch (Online-Vollzugriff), der derzeit 10448 Titel umfasst. Ein Beispiel für die Ansicht eines Wikisource-Digitalisates bietet der Friede von Lübeck.
Die Integration erfolgte mit Hilfe eines Wikisource-Dumps. Eine andere Möglichkeit wäre gewesen die Online-API von Mediawiki anzusprechen. Diesen Weg hatte ich gewählt, als ich mich vor einer geraumen Weile auch mit einem ähnlichen Projekt einer externen Wikisource-Suche beschäftigt hatte. Dies hätte den Vorteil, dass die Daten absolut aktuell sind, im Vergleich zu den Daten im Dump, die auch mal etwas älter sein können. Bei Bedarf stell ich die entsprechenden Programmquelltexte gern als Open Source zur Verfügung.
(Update: Danke an Enomil, der mich darauf hingewiesen hat, dass zwei der Links nicht funktionierten.)
Creative Commons Day in Hamburg
Zur Abwechslung mal ein kleiner Veranstaltungstipp für Hamburg. Am 08. August 2009 findet in Hamburg im Waagenbau der Creative Commons Day! Creative Commons statt. Im Vordergrund dieser Veranstaltung steht, dass jungen Künstlern die Möglichkeit geboten werden soll ihre unter die Creative Commons Lizenz gestellten Werke präsentieren zu können. Dieses Festival soll Künstlern die Gelegenheit geben ihre Musik und ihre Filme persönlich vorzustellen und sie einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos findet ihr auf der Webseite zum Creative Commons Day.
Hier das Programm:
Saal 1 – 14:00 Beginn
- Route 66 (Roadmovie) bis 16:15
- Story of Stuff (Animation) ggf. Twitter-Vorstellung (Annie Leonard) bis 16:30
- Empire St. Pauli mit Machern bis 18:10
- Pause (Kaffee frei bis 18:45 Uhr)
- 18:45 EliQuez + Joon, Jary & Atyef
- 20:45 Shearer
- 22:45 Psycoded + Zoe.Orange
Saal 2 – 13:00 Beginn
- Begrüssungsansprache (maximal 10 min.)
- Big Buck Bunny (Animation)
- Elephants Dream (Animation)
- 13:45 Piratenwerbespot 2009 + Ansprache von Chris Grabinski
- 14:00 Free Culture (Lawrence Lessig) (E-Book) ggf. Twitter-Vorstellung, Lesung von “Free Culture”
- 15:00 Netzwerk freies Wissen Julian Finn bis ca. 16:00
- 16:00 Starwreck
- 17:00 No Copy Lesung mit dem Autor Evrim Sen
Katzencontent
Da ich seit einigen Tagen hier nichts mehr geschrieben und da vor einigen Tagen zwei Katzen bei mir eingezogen sind:
Teil eins, Teil zwei und Teil drei dieser von Simon Tofield gezeichneten Katzen-Comics sind ebenfalls mehr als empfehlenswert.
ADB auf gutem Wege
Pfaerrich hat heute im Wikisource-Skriptorium eine Übersicht des aktuellen Standes der Arbeit an der ADB gegeben. Der Einfach- und Faulheit halber zitiere ich ihn einfach mal komplett.
Die Anzahl der unkorrigierten ADB-Artikel ist seit heute unter die 15tausender-Marke gefallen. Die korrigierten liegen bei 9.300 und über 2tausend sind sogar fertig (allerdings ist deren Verlinkung zu WP und PND noch größtenteils nicht erfolgt).
Für Freunde der Statistik hier noch ein Paar Infos, die sich aus der Chronik auf der ADB-Diskussion ziehen lassen. Seit Ende November 2008, als erstmalig alle 26.374 Artikel in OCR-Version eingestellt waren und fast gleichzeitig die Marke von 20tausend Restanten unterschritten wurde, sind es demnach 5tausend weniger geworden und zusätzliche tausend Artikel sogar (mit Einschränkung) komplett erledigt. Am 3.6.2009 hatten wir noch 16tausend unkorrigierte, das heißt, pro Woche wurden seitdem durchschnittlich 200 Artikel abgearbeitet. Vorausgesetzt, wir würden in diesem Tempo weiterarbeiten, wäre Ende 2010 ADB:unkorrigiert pleite. Für die Buchstaben A bis D, I, J, Q, U hat hier schon das letzte Stündlein geschlagen, E und Z droht in Kürze das gleiche Schicksal.
Die von mir [Pfaerrich] eingepflegte Liste von Professoren, deren Namen ja in den Artikeln teilweise im Dutzend vorkommen, hat die stattliche Größe von 1400 Positionen erreicht und wird immer noch erweitert.
Kleine Ergänzung noch von mir. Vor ein paar Tagen wurde die Grenze von insgesamt 13.000 Werken bei Wikisource überschritten. Stets aktuelle Zahlen, nicht nur zu den Werke, gibt es bei Wikisource:Statistik.
Inas Nacht
Seit ein paar Wochen schau ich Montagsabend im Ersten, wenn ich es denn mitbekommen, die einfach geniale Sendung Inas Nacht. Schräge Gespräche in einer winzigen Hamburger Kneipe, ein Shantychor vor dem Fenster und Musiker, die sich Ina einlädt und mit denen Sie gemeinsam singt, sind das Markenzeichen der Sendung. Manchmal sind meine Gebühren wirklich gut angelegt. Und da die öffentlich-rechtlichen Sender ihre Sendungen eigentlich nur noch 7 Tage in der Mediathek vorhalten dürfen, ist Youtube um so wichtiger.
Nun aber zum eigentlichen Anlass des Beitrags. Ich präsentiere im Folgenden drei der Musikbeiträge aus der Sendung, die mir besonders gefallen haben: Selig mit “Wir werden uns wieder sehen”, Mia mit “Mein Freund” und Tino Dico mit “Count to Ten”.




