Monatsarchiv: März 2009

Mrz 31 2009

Encarta wird eingestellt

Nach der Meldung, dass Meyers Online eingestellt wird, hat heute Microsoft verkündet, das am 31. Oktober 2009 Encarta-Online eingestellt wird. Der Verkauf der Offline-Produkte wird ab Juni 2009 beendet. Als Grund hierfür gibt Microsoft an, dass sich das Nutzerverhalten in den letzten Jahren geändert habe. Weitere, recht knappe, Informationen gibt es in den englischsprachigen FAQ zu diesem Thema.

Matthias Schindler hat es sich natürlich nicht nehmen lassen gleich mal nachzufragen, ob die Inhalte oder zumindest Teile unter einer freien Lizenz zur Verfügung gestellt werden könnten.

Mrz 28 2009

Laptop Cat

Ich hatte mich die letzten Wochen und Monate mehrfach gewundert, warum mein Laptop, den ich über Nacht angelassen hatte, am nächsten Morgen dennoch ausgeschaltet war.

Bis wir unseren Kater eines morgens seelig schlummernd auf meinen Laptop vorfanden und nachdem er aufwachte uns unschuldig aus seinen großen Augen anschaute. Offenbar gefällt ihm das Plätzchen ausnehmend gut, denn immer wieder erwischten wir ihn, wie er entweder quer über die Tastatur latschte oder es sich auf eben dieser gemütlich machte. Und heute haben wir es endlich geschafft, das auch fotografisch festzuhalten:

cattop.jpg

Ich laß dich erst wieder ran, wenn es mehr Katzengedichte bei Wikisource gibt.

Und wie man sieht, ist der Rechner natürlich wieder aus und außerdem war anschließend die Sprachausgabe von Vista angeschaltet. Ich wußte noch nicht mal, dass da sowas eingebaut ist, geschweige denn wie man die anschaltet. Aber richtige Kater schaffen sowas. Warum ihm der Laptop als Schlummerplätzchen so gut gefällt, kann ich nur vermuten. Wahrscheinlich weil er immer so schön warm ist und außerdem so beruhigend vor sich hinbrummt.

Mrz 25 2009

Beitragsersuch

Das Bremer Sprachblog berichtet in einem Beitrag über einen Fall der Theorietablierung, in diesem Falle muss man wohl eher von Begriffsetablierung sprechen, durch die Wikipedia. Wenn auch eher klein, ist das trotzdem ärgerlich. Der 17 zusätzliche Vorname eines neuen Wirtschaftministers fällt irgendwann auf, in randständigeren Themen setzt sich sowas alleine schon durch die zahlreichen Wikipedia-Klone im ganzen Netz fort.

Kurz zu den Hintergründen der Geschichte: Der Autor des Blogs, der Bremer Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch, suchte gestern eine griffige Übersetzung für den englischen Ausdruck Call for Papers und fand im  Wikipedia-Artikel zu diesem Begriff dafür die deutsche Übersetzung Beitragsersuch. Stefanowitsch weist aber nach, dass dieser Ausdruck erst durch die Wikipedia in die Welt kam.

Mal wieder ein schönes Beispiel dafür, dass das seit längerem übliche Verlangen von Nachweise für Aussagen in Artikeln kein leeres Gerede gelangweilter Autoren und Admins ist.

Update:

Mittlerweile wurde das schöne Wort Beitragsersuch aus dem Artikel entfernt.

Mrz 24 2009

Katzenklappe

Am letzten Wochenende hat sich Mrs. Finanzer über Katzenklappen im Internet informiert und dabei festgestellt, dass auch vor diesem scheinbar trivialen Hilfsmittel der technische Fortschritt keinen Halt macht. So gibt es mittlerweile von verschiedenen Herstellen Klappen, die sich nur öffnen, wenn eine Katze Eintritt begehrt, auf deren Identifikations-Chip die elektronische Katzenklappe programmiert wurde. So bleiben dann fremde Katzen und anderes Getier, das nicht zum Haushalt gehört draußen. Solche Chips werden eigentlich vom Tierarzt implantiert, um das Tier eindeutig zu identifizieren, z.B. um entlaufene Tiere ihrem Besitzer leichter zurückgeben zu können.

Das alles ist aber nicht die eigentliche Anlaß für diesen Blogbeitrag. Einer der Hersteller für solche elektronischen Katzenklappen hat ein Werbevideo der etwas ungewöhnlicheren Art gedreht, um die Vorzüge seines Produktes anzupreisen. Aber seht selbst:

Mrz 24 2009

Klicktipps (2)

Ganz kurz und ganz aktuell:

Mrz 24 2009

Wikimedium

Im Wikimedia-Blog wurde heute die neue Zeitung von Wikimedia Deutschland mit Namen WIKIMEDIUM vorgestellt. Die gedruckte Version wurde bereits am Wochenende auf der Mitgliederversammlung (Bericht darüber von Ziko im Kurier, dem ich allerdings nicht in allen Details zustimmen kann, aber egal) verteilt. Eine Online-Version im PDF-Format ist auch verfügbar.

Titel WIKIMEDIUM

In den Kommentaren wurde kritisiert, dass die anderen Projekte in der Erstausgabe praktisch nicht vorhanden waren. Das ist bedauerlich und auch nicht verwunderlich, kann aber leicht geändert werden, wenn man die Redaktion, insbesondere Catrin Schoneville, mit entsprechenden Infos zu den Projekten versorgt. Ich werde meinen Teil bezüglich Wikisource dazu beitragen.

Sehr löblich, dass die gesamte Zeitung unter der CC-BY-SA 3.0 steht. Ich kann mich noch gut erinnern, dass es deswegen beim Vorgänger, dem Wikimedia Newsletter, noch einige Diskussionen gab.

P.S. Wenn denn nicht wirklich eine vergilbte Zeitung mit Wasserrändern war, was ich eher nicht glauben mag, die gescannt wurde, dann lassen wir diesen Pseudoantiken Look des PDF bei der nächsten Ausgabe doch besser. Olle Zeitungen kann Wikisource wesentlich besser und sogar in echt.

Mrz 23 2009

Im Augenblick keine Galerien

Da das Update des entsprechenden Plugins fehlschlug, gibt es im Augenblick keine Bilder-Galerien mehr. Das wird aber natürlich noch heute behoben. Ich bitte die kleine Unannehmlichkeit zu entschuldigen.

Update:

Beherztes Eingreifen in die Software-Eingeweide des Servers hat dafür gesorgt, dass es wieder geht ;-).

Mrz 20 2009

Klicktipps

Erstmals möchte hier einfach nur ein paar Klick-Tipps unkommentiert loswerden:

Mrz 19 2009

Neuigkeiten aus Wikisource (6)

Es ist mal wieder Zeit und zum Glück auch Gelegenheit einige Neuigkeiten aus Wikisource der geneigten Leserschaft darzubieten:

  • Das Wichtigste gleich zu Beginn: Auf Wikisource befinden sich seit heute insgesamt 11.000 Werke. Damit hat die Neuanlage der letzten tausend Werke etwa 80 Tage gedauert. Dieser Bestand setzt sich u.a. zusammen aus über 4500 Gedichten, etwa 1300 Rechtstexten und fast 800 Texte die wissenschaftliche Sachverhalte darlegen. Hinzukommen über 1700 Autoren-, 187 Themen- und 84 Ortsseiten die den Gesamtbestand zumindest zu großen Teilen erschließen.
  • Mittlerweilen wurden von 18 Jahrgängen der Gartenlaube Scans und OCR-Texte auf Commons bzw. Wikisource verfügbar gemacht. Das sind rund 16.000 Seiten Text. Fast 200 Artikel wurden korrekturgelesen und sind als eigenständige Werke vorhanden.
  • Etwa ein Viertel des Gesamtbestandes von fast 120.000 Seiten in Wikisource wurde bereits zweimal korrekturgelesen. Ein weiteres Viertel wurde zumindest einmal korrekturgelesen.
  • Auch bei der ADB geht es gut voran. Mehr als 26 Prozent der Artikel wurden einmal korrekturgelesen und gute 5 Prozent bereits zweimal. Umgerechnet bedeutet dies, dass 6 Bände bzw. die Buchstaben A, B, C, D und X, Y komplett einmal korrekturgelesen wurden.

Mrz 18 2009

Drei Banken in Hamburg

Wenn es drei iranische Banken in Hamburg gibt, eine Google-Suche legt dies nahe, dann habe ich alle drei seit heute auf Bild gebannt. Und Schuld dran ist Elya und ihre Liste der Bauwerke von Gottfried Böhm in der Wikipedia. Gottfried Böhm ist ein deutscher Architekten, der hierzulande einiges gebaut hat. Er ist der bisher einzige deutsche Träger des Pritzker-Preises, der bedeutendsten Auszeichnung in der Architektur. Und er hat auch ein Gebäude in Hamburg gebaut. Das einer iranischen Bank. Soviel wusste Elya schonmal und schickte mich vor zwei, drei Wochen erstmal in die Deichstraße hier in Hamburg, in der zwei iranische Banken residieren.

Also ein paar Tage abgewartet bis hier Hamburg mal die Sonne schien und hingelaufen und die beiden Gebäude fotografiert. Und am Abend dann das Ergebnis stolz im Chat vermeldet. Aber nix war, es waren die falschen Banken. Die richtige Bank, die Europäisch-Iranische Handelsbank, steht ganz woanders, nämlich im Kontorhausviertel, Deppenau 2 (dass einige Straßen hier Hamburg so komische Namen haben, dafür kann ich nichts). Zum Glück befinden sich alle drei Banken in kurzer Entfernung zu meiner Arbeitsstelle, so dass die Bilder nur wenige Minuten Zeit beanspruchten. Und eine kleine Ergänzung der Bildergalerie zu Hamburg hier im Blog verdankt der Ausflug in die Deichstraße auch.

Nun gut, also wurde bei nächster sonniger Gelegenheit, was ein schweres Unterfangen hier in Hamburg sein kann, nun auch die dritte und letzte iranische Bank fotografiert und das Bild auf Commons hochgeladen. Und deshalb kann ich hier nun voller Stolz die Galerie der iranischen Banken in Hamburg präsentieren (die Nummer 2 war das eigentlich Objekt der Begierde):

Und wie ich heute abend im Chat erfuhr, beschäftigt elya mit der Bildbeschaffung der Gebäude des Herrn Böhm, so einige Wikipedianer. Dabei kommt es auch zu einigen fotografischen Kollisionen, wie man der Diskussionsseite der oben erwähnten Liste entnehmen kann.

Mrz 17 2009

CC Zero

Erkan Yilmaz hat im Chat gerade auf eine neue Lizenz von Creative Commons hingewiesen. Und zwar die CC0, gesprochen „CC Zero”, die dazu dienen soll allen denen, die ihr Werk eigentlich in der Public Domain, bzw. die Gemeinfreiheit sehen wollen, diese Möglichkeit zu geben, soweit die jeweilige Rechtslage dies zulässt.

Jemand der sein Werk unter die CC0 stellt, verzichtet damit vollständig auf jegliche Urheber- und damit zusammenhängende Rechte. Sollte dieser Verzicht aus Rechtsgründen nicht möglich sein, so z.B. in Deutschland, da dies ein Persönlichkeitsrecht ist, auf das man nicht verzichten kann, dann gewährt die Lizenz jedermann ein unbeschränktes, unwiderrufliches, nicht exklusives Recht zur Nutzung des Werkes für jegliche Zwecke. Für die Weiternutzung gibt es dabei keinerlei Auflagen, wie z. B. Namensnennung, Nutzung unter gleicher Lizenz oder das Verbot kommerzieller Nutzung etc.

Die Lizenz kann ebenso für urheberrechtsähnliche bzw. damit zusammenhängende Rechte genutzt werden, wie z. B. das sogenannte Datenbankrecht.

Für eine ausführliche Darstellung und Erläuterung der neuen Lizenz siehe den Beitrag im CC-Blog und die FAQ zur CC0.

P.S. Korrekterweise spricht Creative Commons nicht von einer Lizenz, sondern von einem Tool, einem Werkzeug, da ja Public Domain bzw. Gemeinfreiheit keine Lizenz sein kann. Derjenige, der dieses Tool verwendet, möchte ja deutlich machen, dass er wünscht, dass das Werk so verwendet wird, als sei es in der Public Domain bzw. als sei es gemeinfrei.

Ich habe in meinem Beitrag dennoch den Begriff Lizenz verwendet, weil er für den deutschen Rechtsraum wohl dennoch passender ist und auch nicht so sperrig beim Schreiben des Beitrags war.

Update (17. März 2009):

Eine deutsche Version des Blogbeitrages mit Ergänzungen bezüglich des deutschen Urheberrechtes gibt es im Blog von de.creativecommons.org. Den ersten Kommentar darf man getrost ignorieren, da dort offenbar jemand das Urheberrecht mit anderen Rechtsfeldern verwechselt.

Mrz 13 2009

Bücher online lesen

Das Blog mit dem obigen Namen habe ich soeben in meinen Trackbacks gefunden. Offenbar möchte der Autor Angebote im Netz mit digitaler Litaratur vorstellen und bewerten. Da das Blog noch recht neu ist, gibt es zwar erst eine recht überschaubare Anzahl an Beiträgen, aber Wikisource wird bereits in einem Beitrag vorgestellt und der Autor spart nicht mit Lob, was natürlich sehr freut.

Ich nehme das Blog mal in meine Blogroll und harre der Beiträgen die da hoffentlich noch kommen werden.

Mrz 12 2009

Gesundheitsschädlicher Kaffee aufgetaucht

Zitat aus einer auflagenstarken Zeitschrift:

Man hat nicht mit Unrecht die grüne Farbe der Kaffeebohnen als ein Merkmal der Güte betrachtet, aber in neuester Zeit hat dieses Zeichen seinen Werth verloren, weil man häufig die schlechteren Sorten grün färbt, und leider geschieht dieses mit einer Kupfer enthaltenden Farbe, die unbedingt der Gesundheit nachtheilig ist.

und weiter

Daß der geröstete, gemahlene Kaffee zuweilen mit Cichorie gefälscht wird, ist bekannt, da dieser Zusatz billiger als der Kaffee ist, und […] diese Fälschung sich, wenn man darauf achtet, schon durch den Geruch kundgiebt

Aber keine Panik: Wie schon an der Rechtschreibung erkennbar ist, so ganz brandneu ist die Meldung nicht mehr. Datei:Die Gartenlaube (1875) 001.jpgDie Meldung stammt aus einem Artikel in der Gartenlaube des Jahres 1875. Sie zeigt aber sehr schön, dass Lebensmittelskandale keine Erfindung des 20. oder 21. Jahrhunderts sind. In der Vergangenheit wurde genauso gefälscht, gepanscht und der Verbraucher behumst, dass es ein wahres Grauen war.

Als Lektüre in diesem Zusammenhang empfehle ich auch den Artikel über Friedrich Accum in der Wikipedia, einem Chemiker der die Öffentlichkeit bereits im frühen 19. Jahrhundert vor den Gefahren gepanschter und verfälschter Lebensmittel warnte. Accum war der erste, der sich dieses Themas annahm und zugleich eine breite Öffentlichkeitswirkung erzielte.

Natürlich halte ich die geneigte Leserschaft auch weiterhin über neu auftauchende Lebensmittelskandale auf dem Laufenden.

Mrz 09 2009

Das Kölner Stadtarchiv und Archivalia

Ich wollte nur kurz darauf hinweisen, dass das Blog rund um Archivthemen Archivalia derzeit sehr ausführlich über die Arbeiten und Rettungsmaßnahmen der Kulturgüter des eingestürzten Kölner Stadtarchivs berichtet.

In meinen Augen ist diese Blog für alle die sich über das Thema informieren wollen, derzeit die erste Anlaufstelle.

Mrz 08 2009

Neues Neues Museum

Eigentlich wollten Mrs. Finanzer und ich heute nach Hannover zum Stammtisch fahren, was aber aus gesundheitlichen Gründen nicht ging. Stattdessen haben wir die Gelegenheit genutzt und uns unter die wahrscheinlich zehntausenden* Neugierigen gemischt, die an diesem Wochenende einen ersten Blick in das restaurierte Neue Museum in Berlin geworfen haben. Und ich muß sagen, wir haben es nicht bereut.

Wir sind uns einig, dass die Restaurierung sehr gut gelungen ist. Die alte Pracht des Museums wurde soweit noch vorhanden wiederhergestellt  und die Wunden der Vergangenheit sind mehr als deutlich zu sehen. Während ich nach den Berichten im Fernsehen dachte, dass vielleicht vereinzelte Schäden, wie z.B. Einschußlöcher, weiterhin zu sehen sind,  so verblüfft doch, dass einige Säle eher an restaurierte antike oder mittelalterliche Stätten erinnern. Andere wahrscheinlich vollständig zerstörte Säle wurden hingegen in einer modernen und klaren Architektur komplett neu gebaut. Gesamtfazit: Ein moderner Museumsbau der besonderen Art.

Einen kleinen Eindruck bieten die Bilder die Mrs. Finanzer und ich gemacht haben. Wie immer gilt auch hier am besten auf [Mit PicLens anzeigen], um die Bilder in hoher Auflösung und als Slideshow anzuzeigen. Natürlich landen die Bilder auch auf Commons zur Ergänzung des Artikels zum Neuen Museum.

Zum Vergleich wie das Museum vor seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrig aussah, empfehle ich einen Blick in die entsprechende Commons-Seite mit Darstellungen des ursprünglichen Aussehens verschiedender Säle. Hier  nur beispielhaft der Vergleich zwischen dem Aussehen des Ägyptischen Hofs damals und heute:

Ägyptischer Hof um 1850

Ägyptischer Hof um 1850

neues-museum-20e-galerie-agyptischer-hof.jpg

Ägyptischer Hof 2009

* Update (8. März 2009):

Nach Presseberichten haben an den drei Tagen insgesamt 35.000 Besucher das Museum besichtigt.

Mrz 05 2009

Vier Millionen mal Commons und Wikisource ist dabei

Das Logo von Wikimedia Commons

Gestern meldete es ja schon der Kurier: Auf Commons befinden sich mittlerweilen über vier Millionen Dateien aller Art.

Dass unser kleines Projekt daran einen gewichtigen Anteil hat, kann ich mir natürlich nicht verkneifen zu erwähnen. Das deutschsprachige Wikisource-Projekt hat auf Commons insgesamt 321.356 Dateien hochgeladen, in der überwiegenden Mehrheit Scans von gemeinfreien Texten. Das sind mal eben mehr als 8 Prozent des Gesamtbestandes.

Mrz 05 2009

Inside Wikimedia

Vor wenigen Minuten wurde von der Wikimedia Foundation ein Video online gestellt, das einen kleinen Einblick in die Arbeit dort drüben überm großen Teich gibt. Derzeit liegt es nur auf englisch vor. An lokalisierten Versionen wird aber gearbeitet. Am besten klickt ihr nach Start des Videos auf den Button HQ, dann wird das Video in wesentlich besserer Qualität abgespielt.

YouTube Preview Image

Jay Walsh, der Pressesprecher Foundation, in einem Kurzinterview zu der Frage, ob für die Zukunft weitere solcher Videos geplant sind:

Diese Videos sind eine großartige Sache, um die Arbeit bei Wikimedia zu entmystifizieren. Also: Wer arbeitet hier? Warum tun die Angestellten genau das, was sie gerade tun? Was genau ist eigentlich die Aufgabe der Wikimedia Foundation?

Wir planen, noch weitere solcher Videos zu produzieren und vielleicht auch ein paar Podcasts. Ziel ist es, unsere Arbeit transparenter zu machen und den Benutzern der Wikimedia-Projekte und der Öffentlichkeit einen wirklichen Einblick darin zu geben, wie unsere gemeinnützige Organisation und wie die Wikipedia funktioniert.

Mrz 02 2009

Miniaturwunderland von hinten

Aus Anlaß eines etwas runderen Jubiläums war ich heute mit Familie und Freunden im Miniaturwunderland in Hamburg. Wir haben dabei ein Führung hinter die Kulissen der größten Modelleisenbahn der Welt gemacht, die sehr informativ und sehenswert war. Man sieht zumindest ansatzweise mit welchem Aufwand, aber auch mit welcher Liebe und Detailverliebtheit die Anlagen gebaut wurden. Natürlich haben Mrs. Finanzer und ich auch einige Bilder gemacht, von denen wir Euch eine kleine Auswahl nicht vorenthalten möchten. Alle Bilder zeigen Dinge und Details, die man als normaler Besucher auf Grund der Entfernung oder weil sie schlicht nicht einsehbar sind, überhaupt nicht sehen kann. Natürlich wurden wir noch auf viel mehr Dinge aufmerksam gemacht, die man normalerweise nicht zu Gesicht bekommt, die man aber alle nicht schafft auf Bild zu bannen. 

Am Besten ihr klickt auf [Mit PicLens anzeigen], dann seht ihr die Bilder in hoher Auflösung und besserer Qualität. Dann werden auch die Erklärungen zu den einzelnen Bildern eingeblendet.

P.S. Vielen Dank an allen Gratulanten und Mitfeierenden. Es hat riesigen Spaß gemacht.

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