Aus Anlaß eines etwas runderen Jubiläums war ich heute mit Familie und Freunden im Miniaturwunderland in Hamburg. Wir haben dabei ein Führung hinter die Kulissen der größten Modelleisenbahn der Welt gemacht, die sehr informativ und sehenswert war. Man sieht zumindest ansatzweise mit welchem Aufwand, aber auch mit welcher Liebe und Detailverliebtheit die Anlagen gebaut wurden. Natürlich haben Mrs. Finanzer und ich auch einige Bilder gemacht, von denen wir Euch eine kleine Auswahl nicht vorenthalten möchten. Alle Bilder zeigen Dinge und Details, die man als normaler Besucher auf Grund der Entfernung oder weil sie schlicht nicht einsehbar sind, überhaupt nicht sehen kann. Natürlich wurden wir noch auf viel mehr Dinge aufmerksam gemacht, die man normalerweise nicht zu Gesicht bekommt, die man aber alle nicht schafft auf Bild zu bannen.
Am Besten ihr klickt auf [Mit PicLens anzeigen], dann seht ihr die Bilder in hoher Auflösung und besserer Qualität. Dann werden auch die Erklärungen zu den einzelnen Bildern eingeblendet.
Detail aus den Rocky Mountain mit typisch amerikanischen Trucks.
Die Rocky Mountains von unten. Gut erkennbar die Konstruktion für die Berge aus Gips und die verschiedenen Ebenen auf denen die Züge verkehren bzw. geparkt werden, wenn sie nicht auf der Anlage sichtbar sind.
Überblick über einen Teil der Rocky Mountains mit dem Mount Rushmore. Auch hier gut zu erkennen die Konstruktion der Anlage.
Das MGM-Gebäude in Las Vegas. Man beachte den King Kong auf der linken unteren Seite des Gebäudes der für normale Besucher nicht sichtbar ist.
Hochhaus in Las Vegas
Alle 15 Minuten wird es Nacht im Miniaturwunderland. Natürlich leuchtet dann Las Vegas besonders schön. Im Miniaturwunderland sind die Entfernung nicht besonders groß, deshalb sieht man im Vordergrund schon die NASA-Startrampen von Florida. Irgendwo schwirren da auch kleine grüne Männchen rum, die man auf dem Bild aber nicht sieht.
Alle 15 Minuten wird es Nacht im Miniaturwunderland. Natürlich leuchtet dann Las Vegas besonders schön. Im Miniaturwunderland sind die Entfernung nicht besonders groß, deshalb sieht man im Vordergrund schon die NASA-Startrampen von Florida. Irgendwo schwirren da auch kleine grüne Männchen rum, die man auf dem Bild aber nicht sieht.
Wenn auch unscharf, trotzdem wunderschöne Farben, wenn es für wenige Sekunden tiefschwarze Nacht ist.
Der Fluß, der hier durch Norwegen fließt, wurde mit richtigem Wasser gestaltet. Direkt vor der Aufnahmeposition fließt das Wasser in ein Rohr, um am Beginn des Flußes wieder zu erscheinen.
Landschaft in Norwegen
Die kleine Insel in der Flußmitte wird tatsächlich durch die Oberleitung mit Strom versorgt, um das Häuschen bei Nacht wie alle anderen erstrahlen zu lassen. Dies ist die einzige Oberleitung in ganz Miniaturwunderland, die tatsächlich funktioniert. Eine unterirdische Verlegung wie sonst üblich, war hier nicht möglich, um kein Leck im Fluß zu riskieren.
Zug im Schattenbahnhof
Wie man auf dem Bild gut erkennen kann, sind selbst Details die von den normalen Besuchern nicht einsehbar sind, liebevoll ausgestaltet.
Unter der Anlage befindet sich ähnlich wie für die Züge ein Schattenhafen, der die Schiffe aufnimmt, die aktuell nicht auf der Anlage zu sehen sind. Das Bassin für die Schiffsmodelle enthält 30.000 Liter Wasser und kann im Falle eines Lecks innerhalb von 10 Minuten abgepumpt werden.
Der Hamburger Hauptbahnhof von hinten. Auch hier schön zu sehen, dass alle Details auch in für den Besucher normalerweise nicht einsehbaren Bereichen liebevoll ausgestaltet wurden.
Straßenszene in Hamburg
Schloßhotel im Harz
Hamburg Hauptbahnhof bei Nacht
Schattenbahnhof unterhalb der Anlage. Jeder Zug wird immer auf dem selben Gleis geparkt, um im Falle von Wartungen u.ä. die Züge schnell wiederzufinden. Ob sich ein Zug aktuell auf der Anlage befindet oder z.B. aktuell gewartet wird, muss penibel in der Software vermerkt werden, um die Übersicht über die 1.800 Züge, die die Anlage befahren, nicht zu verlieren.
Auch hier zu schön sehen die Detailverliebtheit der Macher der Anlage, selbst in Bereichen die nicht einsehbar sind. Und nach Aussage unseres Führers, wurde das gemacht bevor überhaupt angedacht war, dass Führungen hinter die Kulissen angeboten werden.
Ein weiterer Blick auf die schöne mittelalterliche Stadt im Harz. Der Harz ist einer der ersten Teile der Anlage.
Hier der Beweis, dass die Erde doch eine Scheibe ist. Die beiden Nonnen am linken Bildrand lassen die Beine über den Rand der Anlage baumeln.
Ein Unfall und wie üblich gibt es Leute die glotzen müssen.
Bahnhof Bergheim
Lagerschuppen der Deutschen Bahn. In der Form gibt es die im realen Leben wohl kaum noch.
Die Aufladestation für die zahlreichen Fahrzeuge auf der Anlage. Wenn die Akkuladung runter geht, werden die Fahrzeuge durch die Software automatisch dort hingeleitet. Als Kontakte dienen dabei die Außenspiegel der Fahrzeuge.
Ein Detail des im Bau befindlichen neuen Abschnitte Flughafen Knuffingen. Als Vorbild diente dabei der Hamburger Airport.
Flugzeugmodelle für den neuen Flughafen im Miniaturwunderland. Auf der linken Seite ist der Grundriss für das Terminal-Gebäude bereits erkennbar.
Ein paar Modelle des neuen Flughafen. Im Hintergrund die Start- und Landebahn, auf der auch Flugzeuge vollautomatisch starten und landen werden.
P.S. Vielen Dank an allen Gratulanten und Mitfeierenden. Es hat riesigen Spaß gemacht.
Miniaturwunderland von hinten
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