Zum Selbermerken

Keine Angst ich werde das Blog nicht als Notizblog (sic!) missbrauchen. Aber angesicht der Tatsache dass ich seit einigen Monaten der Büchsen- und Türöffner dieser süßen und manchmal nervenden Katzen bin, muss ich mir solche Tipps schließlich irgendwo merken: Wie man Katzen Medikamente verabreicht

P.S. Der Rest des mir bis dato unbekannten Blogs von Lars Reineke ist auch sehr lesenswert.

P.P.S. Dabei fällt mir ein, dass ich endlich mal auf Wikisource eine Themenseite zu Katzen anlegen muß.

Ein Bild bei Kai Diekmann

File:Nva-ehrenwache.jpg

Vor einer geraumen Weile hatte ich über die Verwendung dieses Bildes bei Telepolis berichtet und die Geschichte hinter dem Bild erzählt.

Aber das schöne an so einem Blog ist ja, dass man Fortsetzungsgeschichten schreiben kann, auch wenn das nicht beabsichtigt ist. Über einen Backlink hierher wurde ich aufmerksam, dass genau dieses Bild vor ein paar Tagen auch woanders verwendet wurde. Und zwar im Blog des  Chefredakteurs der Bild-Zeitung Kai Diekmann in einem Beitrag mit dem Titel: Heraus zum 9000. Genossen!

Mein Bild mag zum Thema, nämlich der Genossenschaftsmitgliederwerbung der taz, passen oder auch nicht, was für mich natürlich keine Rolle spielt. Denn Herr Diekmann darf natürlich mein Bild verwenden, es steht ja unter verschiedenen freien Lizenzen. Er verguß nur die entsprechenden Lizenzhinweise und meine Namensnennung. Auf eine Abmahnung oder ähnlichen Unfug verzichte ich natürlich. Aber damit er auch in Zukunft ohne große rechtliche Probleme auf den Schatz von Wikimedia Commons zugreifen kann, habe ich ihm einen Kommentar in sein Blog gestellt und ihn auf eine korrekte Verwendung Freier Inhalte hingewiesen, verbunden mit einer kleinen Bitte. Und damit dieser Kommentar nicht aus Versehen verlorengeht, freigeschaltet ist er noch nicht, dokumentiere ich ihn auch nochmal hier:

Hallo Herr Diekmann, ich bedanke mich erstmal herzlich dafür, dass sie ein von mir vor ca. 20 Jahren gemachtes Foto, die NVA-Soldaten ganz oben, hier im Blog verwenden. Genau dafür habe ich es auf Wikimedia Commons, dem Medienarchiv das unter anderem die Wikipedia mit Bildern versorgt, veröffentlicht (http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Nva-ehrenwache.jpg). Nämlich, dass es jedermann für jeglichen Zweck ohne irgendwelche Kosten verwenden darf.

Eine winzigkleine Bedingung ist allerdings daran geknüpft: bei einer Verwendung muss mein Name und die oben kurz beschriebene Lizenz an geeigneter Stelle genannt werden. Beides ist offensichtlich nicht erfolgt.

Eine Abmahnung oder ähnlichen Unfug spare ich mir einfach und bitte sie einfach stattdessen zur Förderung Freien Wissens und Freier Inhalte, von denen sie hier gerade zumindest ein klein wenig profitieren, eine Spende an Wikimedia Deutschland zu entrichten. Das geht ganz einfach online unter:https://secure.wikimedia.de/spenden/ . Der Verein Wikimedia Deutschland unterstützt und fördert Freies Wissen, insbesondere die wohl allen bekannte Wikipedia, aber auch deren Schwesterprojekte, wie zB das oben erwähnte Medienarchiv Wikimedia Commons.

Vielen Grüße

Michail


Creative Commons Day in Hamburg

creativecommonsdaybanner

Zur Abwechslung mal ein kleiner Veranstaltungstipp für Hamburg. Am 08. August 2009 findet in Hamburg im Waagenbau der Creative Commons Day! Creative Commons statt. Im Vordergrund dieser Veranstaltung steht, dass jungen Künstlern die Möglichkeit geboten werden soll ihre unter die Creative Commons Lizenz gestellten Werke präsentieren zu können. Dieses Festival soll Künstlern die Gelegenheit geben ihre Musik und ihre Filme persönlich vorzustellen und sie einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos findet ihr auf der Webseite zum Creative Commons Day.

Hier das Programm:

Saal 1 – 14:00 Beginn

  • Route 66 (Roadmovie) bis 16:15
  • Story of Stuff (Animation) ggf. Twitter-Vorstellung (Annie Leonard) bis 16:30
  • Empire St. Pauli mit Machern bis 18:10
  • Pause (Kaffee frei bis 18:45 Uhr)
  • 18:45 EliQuez + Joon, Jary & Atyef
  • 20:45 Shearer
  • 22:45 Psycoded + Zoe.Orange

Saal 2 – 13:00 Beginn

  • Begrüssungsansprache (maximal 10 min.)
  • Big Buck Bunny (Animation)
  • Elephants Dream (Animation)
  • 13:45 Piratenwerbespot 2009 + Ansprache von Chris Grabinski
  • 14:00 Free Culture (Lawrence Lessig) (E-Book) ggf. Twitter-Vorstellung, Lesung von „Free Culture“
  • 15:00 Netzwerk freies Wissen Julian Finn bis ca. 16:00
  • 16:00 Starwreck
  • 17:00 No Copy Lesung mit dem Autor Evrim Sen

Inas Nacht

Seit ein paar Wochen schau ich Montagsabend im Ersten, wenn ich es denn mitbekommen, die einfach geniale Sendung Inas Nacht. Schräge Gespräche in einer winzigen Hamburger Kneipe, ein Shantychor vor dem Fenster und Musiker, die sich Ina einlädt und mit denen Sie gemeinsam singt, sind das Markenzeichen der Sendung. Manchmal sind meine Gebühren wirklich gut angelegt. Und da die öffentlich-rechtlichen Sender ihre Sendungen eigentlich nur noch 7 Tage in der Mediathek vorhalten dürfen, ist Youtube um so wichtiger.

Nun aber zum eigentlichen Anlass des Beitrags. Ich präsentiere im Folgenden drei der Musikbeiträge aus der Sendung, die mir besonders gefallen haben: Selig mit „Wir werden uns wieder sehen“, Mia mit „Mein Freund“ und Tino Dico mit „Count to Ten“.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Uz7CE9mY2lg[/youtube] [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=os_Mi4D6cqA[/youtube] [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=xMat6dqM298[/youtube]

Frühling in Berlin

Vor ein paar Tagen hatte ich die Gelegenheit ein paar Bilder vom Brandenburger Tor und dem davor gelegenen Pariser Platz aus einer etwas anderen Perspektive zu machen. Und da es zum Glück ein paar Tage vorher Frühling geworden war, hat die untergehende Sonne ihren Teil zu den Bildern beigetragen.

[nggtags gallery=Quadriga template=caption]

Laptop Cat

Ich hatte mich die letzten Wochen und Monate mehrfach gewundert, warum mein Laptop, den ich über Nacht angelassen hatte, am nächsten Morgen dennoch ausgeschaltet war.

Bis wir unseren Kater eines morgens seelig schlummernd auf meinen Laptop vorfanden und nachdem er aufwachte uns unschuldig aus seinen großen Augen anschaute. Offenbar gefällt ihm das Plätzchen ausnehmend gut, denn immer wieder erwischten wir ihn, wie er entweder quer über die Tastatur latschte oder es sich auf eben dieser gemütlich machte. Und heute haben wir es endlich geschafft, das auch fotografisch festzuhalten:

cattop.jpg
Ich laß dich erst wieder ran, wenn es mehr Katzengedichte bei Wikisource gibt.

Und wie man sieht, ist der Rechner natürlich wieder aus und außerdem war anschließend die Sprachausgabe von Vista angeschaltet. Ich wußte noch nicht mal, dass da sowas eingebaut ist, geschweige denn wie man die anschaltet. Aber richtige Kater schaffen sowas. Warum ihm der Laptop als Schlummerplätzchen so gut gefällt, kann ich nur vermuten. Wahrscheinlich weil er immer so schön warm ist und außerdem so beruhigend vor sich hinbrummt.

Katzenklappe

Am letzten Wochenende hat sich Mrs. Finanzer über Katzenklappen im Internet informiert und dabei festgestellt, dass auch vor diesem scheinbar trivialen Hilfsmittel der technische Fortschritt keinen Halt macht. So gibt es mittlerweile von verschiedenen Herstellen Klappen, die sich nur öffnen, wenn eine Katze Eintritt begehrt, auf deren Identifikations-Chip die elektronische Katzenklappe programmiert wurde. So bleiben dann fremde Katzen und anderes Getier, das nicht zum Haushalt gehört draußen. Solche Chips werden eigentlich vom Tierarzt implantiert, um das Tier eindeutig zu identifizieren, z.B. um entlaufene Tiere ihrem Besitzer leichter zurückgeben zu können.

Das alles ist aber nicht die eigentliche Anlaß für diesen Blogbeitrag. Einer der Hersteller für solche elektronischen Katzenklappen hat ein Werbevideo der etwas ungewöhnlicheren Art gedreht, um die Vorzüge seines Produktes anzupreisen. Aber seht selbst:

Drei Banken in Hamburg

Wenn es drei iranische Banken in Hamburg gibt, eine Google-Suche legt dies nahe, dann habe ich alle drei seit heute auf Bild gebannt. Und Schuld dran ist Elya und ihre Liste der Bauwerke von Gottfried Böhm in der Wikipedia. Gottfried Böhm ist ein deutscher Architekten, der hierzulande einiges gebaut hat. Er ist der bisher einzige deutsche Träger des Pritzker-Preises, der bedeutendsten Auszeichnung in der Architektur. Und er hat auch ein Gebäude in Hamburg gebaut. Das einer iranischen Bank. Soviel wusste Elya schonmal und schickte mich vor zwei, drei Wochen erstmal in die Deichstraße hier in Hamburg, in der zwei iranische Banken residieren.

Also ein paar Tage abgewartet bis hier Hamburg mal die Sonne schien und hingelaufen und die beiden Gebäude fotografiert. Und am Abend dann das Ergebnis stolz im Chat vermeldet. Aber nix war, es waren die falschen Banken. Die richtige Bank, die Europäisch-Iranische Handelsbank, steht ganz woanders, nämlich im Kontorhausviertel, Deppenau 2 (dass einige Straßen hier Hamburg so komische Namen haben, dafür kann ich nichts). Zum Glück befinden sich alle drei Banken in kurzer Entfernung zu meiner Arbeitsstelle, so dass die Bilder nur wenige Minuten Zeit beanspruchten. Und eine kleine Ergänzung der Bildergalerie zu Hamburg hier im Blog verdankt der Ausflug in die Deichstraße auch.

Nun gut, also wurde bei nächster sonniger Gelegenheit, was ein schweres Unterfangen hier in Hamburg sein kann, nun auch die dritte und letzte iranische Bank fotografiert und das Bild auf Commons hochgeladen. Und deshalb kann ich hier nun voller Stolz die Galerie der iranischen Banken in Hamburg präsentieren (die Nummer 2 war das eigentlich Objekt der Begierde):

[nggtags gallery=3Banken template=caption]

Und wie ich heute abend im Chat erfuhr, beschäftigt elya mit der Bildbeschaffung der Gebäude des Herrn Böhm, so einige Wikipedianer. Dabei kommt es auch zu einigen fotografischen Kollisionen, wie man der Diskussionsseite der oben erwähnten Liste entnehmen kann.

Neues Neues Museum

Eigentlich wollten Mrs. Finanzer und ich heute nach Hannover zum Stammtisch fahren, was aber aus gesundheitlichen Gründen nicht ging. Stattdessen haben wir die Gelegenheit genutzt und uns unter die wahrscheinlich zehntausenden* Neugierigen gemischt, die an diesem Wochenende einen ersten Blick in das restaurierte Neue Museum in Berlin geworfen haben. Und ich muß sagen, wir haben es nicht bereut.

Wir sind uns einig, dass die Restaurierung sehr gut gelungen ist. Die alte Pracht des Museums wurde soweit noch vorhanden wiederhergestellt  und die Wunden der Vergangenheit sind mehr als deutlich zu sehen. Während ich nach den Berichten im Fernsehen dachte, dass vielleicht vereinzelte Schäden, wie z.B. Einschußlöcher, weiterhin zu sehen sind,  so verblüfft doch, dass einige Säle eher an restaurierte antike oder mittelalterliche Stätten erinnern. Andere wahrscheinlich vollständig zerstörte Säle wurden hingegen in einer modernen und klaren Architektur komplett neu gebaut. Gesamtfazit: Ein moderner Museumsbau der besonderen Art.

Einen kleinen Eindruck bieten die Bilder die Mrs. Finanzer und ich gemacht haben. Wie immer gilt auch hier am besten auf [Mit PicLens anzeigen], um die Bilder in hoher Auflösung und als Slideshow anzuzeigen. Natürlich landen die Bilder auch auf Commons zur Ergänzung des Artikels zum Neuen Museum.

[nggallery id=8 template=caption]

Zum Vergleich wie das Museum vor seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrig aussah, empfehle ich einen Blick in die entsprechende Commons-Seite mit Darstellungen des ursprünglichen Aussehens verschiedender Säle. Hier  nur beispielhaft der Vergleich zwischen dem Aussehen des Ägyptischen Hofs damals und heute:

Ägyptischer Hof um 1850
Ägyptischer Hof um 1850
neues-museum-20e-galerie-agyptischer-hof.jpg
Ägyptischer Hof 2009

* Update (8. März 2009):

Nach Presseberichten haben an den drei Tagen insgesamt 35.000 Besucher das Museum besichtigt.

Miniaturwunderland von hinten

Aus Anlaß eines etwas runderen Jubiläums war ich heute mit Familie und Freunden im Miniaturwunderland in Hamburg. Wir haben dabei ein Führung hinter die Kulissen der größten Modelleisenbahn der Welt gemacht, die sehr informativ und sehenswert war. Man sieht zumindest ansatzweise mit welchem Aufwand, aber auch mit welcher Liebe und Detailverliebtheit die Anlagen gebaut wurden. Natürlich haben Mrs. Finanzer und ich auch einige Bilder gemacht, von denen wir Euch eine kleine Auswahl nicht vorenthalten möchten. Alle Bilder zeigen Dinge und Details, die man als normaler Besucher auf Grund der Entfernung oder weil sie schlicht nicht einsehbar sind, überhaupt nicht sehen kann. Natürlich wurden wir noch auf viel mehr Dinge aufmerksam gemacht, die man normalerweise nicht zu Gesicht bekommt, die man aber alle nicht schafft auf Bild zu bannen. 

Am Besten ihr klickt auf [Mit PicLens anzeigen], dann seht ihr die Bilder in hoher Auflösung und besserer Qualität. Dann werden auch die Erklärungen zu den einzelnen Bildern eingeblendet.

[nggallery id=5 template=caption]

P.S. Vielen Dank an allen Gratulanten und Mitfeierenden. Es hat riesigen Spaß gemacht.

Berlin, Hauptstadt der DDR

Wie vor einigen Tagen versprochen hier nun eine erste Galerie mit zehn Bildern, die ich im Juni 1990 in Berlin, damals noch Hauptstadt der DDR, gemacht habe. Auf Grund der Motive vermute ich stark, dass die alle am selben Tag irgendwann im Juni 1990 entstanden sein müssen. Aus dieser Reihe stammt auch das Bild, dass bei Heise verwendet wurde.

Viel Spaß beim Angucken.

[nggtags gallery=DDR1 template=caption]

Ich weiß, dass irgendwo in meinem Chaos noch mehr Bilder aus dieser Zeit existieren müssen. Und wenn ich die gefunden habe, werde ich die Euch natürlich nicht vorenthalten. [Update: Den zweiten Teil gibt es mittlerweile auch]

Ein Bild bei Heise

File:Nva-ehrenwache.jpg

Als ich im Sommer des Jahres 1990 dieses Bild gemacht habe, dachte ich garantiert nicht, dass es jemals in einem Artikel über das Funktionieren von Propaganda landen würde. Geschweige denn dass ich wusste wer oder was der Heise Verlag ist, den es immerhin schon damals gab, oder dass an das Internet oder die Wikipedia zu denken war.

Das Bild ist wie gesagt im Sommer 1990 in Berlin in der Straße Unter den Linden entstanden. Bis zum Ende der DDR standen vor der Neuen Wache, dem damaligen Mahnmal für die Opfer des Faschismus und Militarismus, ständig zwei Soldaten der Nationalen Volksarmee als Mahnwache. Das Bild zeigt nun eine der stündlichen Wachablösungen bzw. den Marsch der neuen Wachposten zur Neuen Wachen. Die Wachablösung erfolgte stets im Stechschritt und war schon alleine deshalb eine kleine Touristenattraktion, erst recht in der sich allmählich auflösenden DDR.

Und da ich in diesem Sommer nichts weiter zu tun hatte, als auf den Beginn meines Studiums zu warten und in der Ahnung, dass die DDR nicht mehr lange existieren würde, habe ich in diesen Wochen einige Filme mit den letzten noch sichtbaren Zeichen der DDR vollgeknipst. Darunter ein Stau mit vielen Trabis in Ostberlin, eine Botschafterakkreditierung im Staatsratsgebäude, die ersten Werbeplakate aus dem Westen, Demos gegen den Anschluß an die BRD, die Geldtransporter die die Westmark brachten, ostdeutsche Geldautomaten und noch so einiges mehr.

In Gewöhnung an die digitale Fotografie wundere selbst ich mich, dass es nur so wenige Bilder sind, die ich noch habe. Aber es waren nie mehr. Farbfilme und deren Entwicklung waren in der DDR schweineteuer. Irgendwo habe ich auch noch eine Quittung mit dem Preis. Westmark und damit auch geringere Preise kam erst etwas später mit der Währungsunion. Und man erinnere sich: auf jedem Film waren nur 32 Bilder. Wenn man den Film nicht alle drei Minuten wechseln wollte, musste man sehr sparsam umgehen und sich genau überlegen, was man fotografiert. Und natürlich mißlangen Bilder, was man aber erst Wochen später nach der Entwicklung feststellte.

Und da es in der Anfangszeit der Wikipedia noch sehr wenige Bilder gab, erst recht für die Zeit der DDR und die NVA, habe ich das Bild im August 2004 (mein Gott ist das lange her) gescannt und damals noch in die de-Wikipedia hochgeladen. Mittlerweile befindet es sich auf Commons und wird in 14 Wikipedien verwendet und nun eben auch bei Heise. Keine Ahnung warum Heise genau dieses Bild genommen hat, freuen tut es mich natürlich trotzdem :-)

Nun aber Schluß mit den ostalgischen und WP-nostalgischen Gedanken. Die anderen Bilder werde ich demnächst mal digitalisieren und eine Auswahl hier in einer Galerie präsentieren.

Update (wenig später):

Habe gerade die Quittung gefunden. Es waren 40,55 Mark der DDR für 19 Bilder. Der Rest von dem Film war wohl nichts geworden. Zum Vergleich laut Wikipedia betrug die Miete 60-m²-Neubauwohnung inkl. aller Nebenkosten 70 Mark.

Der Schnupfen

Heute mal aus aktuellem Anlass ein Gedicht:

Der Schnupfen

Ein Schnupfen hockt auf der Terrasse,
auf dass er sich ein Opfer fasse
– und stürzt alsbald mit großem Grimm
auf einen Menschen namens Schrimm.
Paul Schrimm erwidert prompt: „Pitschü!“
und hat ihn drauf bis Montag früh.

 Christian Morgenstern

Dieses Gedicht haben wir leider noch nicht auf Wikisource, kommt aber sicherlich irgendwann.

Guten Rutsch

Anneke hat mir gerade folgendes Gedicht auf meine Diskussionsseite gepackt. Ich nehme den damit verbunden Wunsch einfach mal auf und wünsche Allen einen guten Rutsch und ein schönes neues Jahr 2009:

Der Glückwunsch
 
Ein Glückwunsch ging ins neue Jahr,
Ins Heute aus dem Gestern.
Man hörte ihn sylvestern.
Er war sich aber selbst nicht klar,
Wie eigentlich sein Hergang war
Und ob ihn die Vergangenheit
Bewegte oder neue Zeit.
Doch brachte er sich dar, und zwar
Undeutlich und verlegen.
 
Weil man ihn nicht so ganz verstand,
So drückte man sich froh die Hand
Und nahm ihn gern entgegen.
 
Joachim Ringelnatz