Archiv für September 13th, 2007

Auch ein bisschen Wikipedia Inside

Nun gut, nachdem ich das Büchlein des Herren Insiders durchgelesen habe, wollte ich mal eine andere Art Insider-Bericht präsentieren. Aber zuvor möchte ich einen Kommentar von Andreas zum Buch auch hier darstellen:

Wer ausgerechnet _mich_ im Kapitel Rechtsextremismus prominent unterbringt, der muss schon bösartig, ideologisch verblendet, oder schlichtweg komplett merkbefreit sein.

Dem ist, außer, dass die Aussage auch auf Anneke, Marcus und die Anderen zutrifft, die in ähnlicher Weise in die rechte Ecke gestellt werden, nichts weiter hinzuzufügen.

Nun aber zum eigentlichen Thema dieses Beitrages. Vor einer geraumen Weile wurden Achim Raschka, Frank Schulenburg und ich gebeten einen Beitrag für die Zeitschrift Bibliothek. Forschung und Praxis über das Qualitätsmanagement in der Wikipedia zu schreiben. Der Beitrag ist sicherlich ein wenig dezenter geschrieben, hat aber einen wesentlich reisserischeren Titel: „Der McDonald’s der Informationen? Ein Blick hinter die Kulissen des kollaborativen Wissensmanagements in der deutschsprachigen Wikipedia“. Da der Artikel von uns unter die cc-by-sa 2.0 gestellt wurde, ist er auch als PDF auf Commons zu finden: McDonalds der Informationen.pdf. Auf der Webseite der Zeitschrift kommt man nur mit einem Abo dran Wink


Proofread in Aktion

Finanzer hat im August die neue Methode des Projektsbaus bei Wikisource vorgestellt, bei der die Einzelseiten als Vorlage auf der zentralen Textseite eingebunden werden. Ich möchte nun gern meine Erfahrungen als Wiki-Fortgeschrittener und Nicht-Informatiker hier kundtun.

Ich hab vorgestern die neue Funktion ausprobiert und nach einigen Anfangsschwierigkeiten auch anhand eines Beispiels kapiert. Eine Schwierigkeit war, dass der Bearbeitungsstand in der Kopfzeile der Einzelseite eingebunden wird, und diese Kopfzeile nicht leicht, für Anfänger gar nicht zu finden ist. Dieses Problem wurde nach einem kurzen Meinungsbild im Skriptorium und einer zusätzlichen Betreuung durch Xarax und Finanzer behoben. Nun ist die Kopfzeile von vornherein eingeblendet und kann wie vorher mit dem linken Editbutton neben den drei Lupen (oben links auf der Bild-Vorlage) ein- und ausgeschaltet werden. Per Monobook kann der angemeldete Wikisource-Mitarbeiter diese standardmäßige Anzeige auch unterdrücken und hat dann mehr Platz für die Vorlage und das Bearbeitungsfenster.

Die kleine Schrift mit dem Titel “Über mechanische Copieen von Inschriften” ist vollständig eingestellt, ich habe auch schon den Rohtext korrigiert. Mein Eindruck des neuen Systems ist: Nicht ganz leicht für Einsteiger, aber ökonomisch-technisch äußerst sinnvoll und empfehlenswert. Ich teile meine Erfahrungen gern, falls irgendjemand Fragen hat.


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