Mai 13

Wenn man dieser Statistik bzw. Berechnung Glauben schenken darf (wobei ich nicht weiß wie die zustande kommt), hätte Wikisource derzeit das Potential täglich 256 Dollar an Werbeeinnahmen zu generieren und damit einen angenommen Wert von 96.300 Dollar. Wikipedia könnte tägliche Werbeeinnahmen von  396.264 $ verbuchen und hätte einen Wert von 141 Mio. $. Ich vermute aber, dass der wahre Wert der Marke Wikipedia um einiges höher liegen dürfte. Spielereien von Suchmaschinenoptimierern eben.

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Apr 15
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Apr 13

Ein in der Wikipedia allgemein bekannter Rechtsanwalt, Blogger und Telepolis-Autor (die Reihenfolge sagt nichts über die Wertigkeit seiner jeweiligen Tätigkeit aus) kommentiert in einem Telepolis-Artikel das aktuelle Urteil des Landgericht Hamburgs zur Störerhaftung von Wikimedia Deutschland für Inhalte in der deutschsprachigen Wikipedia. Dass er dabei wie üblich mehr oder minder komisches Zeugs erzählt, verwundert mich nicht wirklich.

Ein paar Zitate:

… denn faktisch dominiert Wikimedia e.V. sehr wohl die Inhalte der Wikipedia, weil das Führungspersonal des Vereins zu einem Großteil mit den deutschen Admins identisch ist

Wenn er mit Führungspersonal den Vorstand meint, dann ist es doch schon sehr verwunderlich, dass maximal 10 Hansel der Großteil der deutschen Admins sein sollen. Vll. meint er ja auch einfach bloß, dass der Großteil des Führungspersonal Admins sind. Dann soll er es aber hinschreiben.

Er [der Kläger, Finanzer] berief sich auf die von Wikimedia durchgeführte “Wikimedia Academy” zur Rekrutierung neuer Autoren mit Wikipedia-Karriere-Aussichten.

Ui, Wikipedia-Karriere-Aussichten. Ich wüsste nicht, dass sowas jemals Thema auf den Academys war. Aber man kann ja bekanntlich nicht überall sein und vielleicht habe ich ja einen wichtigen Vortrag verpasst.

… oder der vom Verein gepflegten Wikipedia-Stammtische.

Och ne. Dass der Hamburger Stammtisch vom BND unterwandert ist, wussten wir ja schon ne Weile. Das mit dem Verein ist zumindest mal ne neue Variante.

Update: Auf Grund einer Abmahnung habe ich zwei Kommentare zu diesem Beitrag gelöscht.

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Jan 11

Unsere, zumindest teilweise kostenpflichtigen, Qualitätsmedien bild.de und abendblatt.de (mit Absicht keine Verlinkung) bedienen sich auch gern in den Artikeln der Wikipedia zum Winter 1978/79. Entdeckt beim Bildblog: Eiskalt abgeschrieben.

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Mai 05

Als kleine Ergänzung für den neuesten Artikel von Felistoria Datei:Kladderadatsch1878.423..reichshund.2.jpgüber den Reichshund, habe ich mich bereit erklärt zwei kurze Gedichtlein über die Hunde von Bismarck abzutippseln. Und wie von ihr angedroht, sind es wahrlich zwei hochwertige Exemplare der deutschen Dichtkunst des 19. Jahrhunderts.

Als erstes das Gedicht An den Reichshund aus der Satirezeitschrift Kladderadatsch. Die Hintergründe zu dem Gedicht sind im Artikel gut erklärt.

Aedler Sultan, Hund der Hunde,
Von dem das Wochenblättlein spricht
Im kleinsten Nest der Erdenrunde,
O Sultan, du gefällst mir nicht!
Ich kann das Beißen gar nicht leiden,
Das dir im wilden Blute steckt;
Und läßt es sich ganz vermeiden,
So wähl’ doch besser dein Object.

Man weiß, wie beim Congreß dolose
Getrieben du dein schlimmes Spiel,
Und wie dir Rußlands Gala-Hose,
Die stattliche, zum Opfer fiel.
Vor Knickebeinen, die zum Gehen
Zu schwach sind, wichst du nicht zurück;
O Sultan, du mußt selbst gestehen,
Fürwahr, das war kein Heldenstück!

Dann hast mit frevelhaften Bissen
Der Herrin, die dir wild gebeut,
Du tückisch das Gewand zerrissen
Und zähnefletschend sie bedräut.
Die Dame, welche du vor Allen
Ein Freund und Schützer solltest sein,
In blindem Wüthen anzufallen,
Das, Sultan, scheint mir recht gemein!

Als du den Herrn zur salz’gen Quelle
Begleitet an der Saale Strand,
Schritt täglich über seine Schwelle
Ein Mann in schwärzlichem Gewand.
Zur Tafel war er mitgenommen;
Allein so oft dies auch geschah,
Nicht hat dein Herr ihn satt bekommen,
Stets war der Würd’ge wieder da.

Stets trat die prallste aller Waden
Im Seidenstrumpf zu dir herein;
Ach, diese Seidenstrümpfe laden
Zum Anbiß gar verlockend ein!
Doch nichts hört man von neuen Fehden,
Es sprach von dir nicht ein Gericht;
Du Krone aller Quadrupeden,
O Sultan, ich versteh’ dich nicht!

Kladderadatsch

und das zweite etwas kürzere von Karl Henckell aus der Abteilung Aus einem Notizbüchlein der Liebe:

Der Kaiser ist heiser, der Reichshund bellt,
Bald geht aus den Fugen die ganze Welt.

Wir sitzen auf freier Brüstung und schau’n
Auf lächelnde Thäler, auf sonnige Au’n.

Ein Blick in die Ferne, ein Blick nach dir,
Der Himmel dort oben, der Himmel hier.

In diese Himmel wollen wir lugen,
Und ginge die ganze Welt aus den Fugen.

Warum hier der Reichshund auftaucht und was uns dieses Gedichtlein sagen möchte, wird wohl ewig ein Geheimnis des Dichters bleiben.

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Apr 15

Vor wenigen Minuten hat der Wikipedia-Autor Andreas Kemper auf der Wikipedia-Mailingliste einen Aufruf zur Gründung einer Interessengemeinschaft der Wikipedia-AutorInnen veröffentlicht. Einen Entwurf der Ziele dieser IG findet sich in der Wikipedia.

Laut der Mail soll der neue Verein die Interessen der Autoren gegenüber der Foundation vertreten, aber auch Rechtsberatung und Aufgaben übernehmen, wenn Autoren auf Grund ihrer Tätigkeit in der WP rechtlichen Problemen gegenüber stehen.

Erste Interessenten haben sich bereits auf der Wikipedia-Seite eingetragen.

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Apr 08

Ein Fall von wahrscheinlich noch einigen mehr. Und eine Anleitung wie man das macht.

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Mrz 25

Das Bremer Sprachblog berichtet in einem Beitrag über einen Fall der Theorietablierung, in diesem Falle muss man wohl eher von Begriffsetablierung sprechen, durch die Wikipedia. Wenn auch eher klein, ist das trotzdem ärgerlich. Der 17 zusätzliche Vorname eines neuen Wirtschaftministers fällt irgendwann auf, in randständigeren Themen setzt sich sowas alleine schon durch die zahlreichen Wikipedia-Klone im ganzen Netz fort.

Kurz zu den Hintergründen der Geschichte: Der Autor des Blogs, der Bremer Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch, suchte gestern eine griffige Übersetzung für den englischen Ausdruck Call for Papers und fand im  Wikipedia-Artikel zu diesem Begriff dafür die deutsche Übersetzung Beitragsersuch. Stefanowitsch weist aber nach, dass dieser Ausdruck erst durch die Wikipedia in die Welt kam.

Mal wieder ein schönes Beispiel dafür, dass das seit längerem übliche Verlangen von Nachweise für Aussagen in Artikeln kein leeres Gerede gelangweilter Autoren und Admins ist.

Update:

Mittlerweile wurde das schöne Wort Beitragsersuch aus dem Artikel entfernt.

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Mrz 18

Wenn es drei iranische Banken in Hamburg gibt, eine Google-Suche legt dies nahe, dann habe ich alle drei seit heute auf Bild gebannt. Und Schuld dran ist Elya und ihre Liste der Bauwerke von Gottfried Böhm in der Wikipedia. Gottfried Böhm ist ein deutscher Architekten, der hierzulande einiges gebaut hat. Er ist der bisher einzige deutsche Träger des Pritzker-Preises, der bedeutendsten Auszeichnung in der Architektur. Und er hat auch ein Gebäude in Hamburg gebaut. Das einer iranischen Bank. Soviel wusste Elya schonmal und schickte mich vor zwei, drei Wochen erstmal in die Deichstraße hier in Hamburg, in der zwei iranische Banken residieren.

Also ein paar Tage abgewartet bis hier Hamburg mal die Sonne schien und hingelaufen und die beiden Gebäude fotografiert. Und am Abend dann das Ergebnis stolz im Chat vermeldet. Aber nix war, es waren die falschen Banken. Die richtige Bank, die Europäisch-Iranische Handelsbank, steht ganz woanders, nämlich im Kontorhausviertel, Deppenau 2 (dass einige Straßen hier Hamburg so komische Namen haben, dafür kann ich nichts). Zum Glück befinden sich alle drei Banken in kurzer Entfernung zu meiner Arbeitsstelle, so dass die Bilder nur wenige Minuten Zeit beanspruchten. Und eine kleine Ergänzung der Bildergalerie zu Hamburg hier im Blog verdankt der Ausflug in die Deichstraße auch.

Nun gut, also wurde bei nächster sonniger Gelegenheit, was ein schweres Unterfangen hier in Hamburg sein kann, nun auch die dritte und letzte iranische Bank fotografiert und das Bild auf Commons hochgeladen. Und deshalb kann ich hier nun voller Stolz die Galerie der iranischen Banken in Hamburg präsentieren (die Nummer 2 war das eigentlich Objekt der Begierde):

Und wie ich heute abend im Chat erfuhr, beschäftigt elya mit der Bildbeschaffung der Gebäude des Herrn Böhm, so einige Wikipedianer. Dabei kommt es auch zu einigen fotografischen Kollisionen, wie man der Diskussionsseite der oben erwähnten Liste entnehmen kann.

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Jan 18

In einem Interview für den Horizont hat der Spiegel-Geschäftsführer Ove Saffe bekanntgegeben, dass Bertelsmann seit Anfang des Jahres nicht mehr an der Spiegel Wissen Gmbh beteiligt ist. Der Content den Bertelsmann, in Form seines Lexikons und anderer Produkte ,beigesteuert hat, bleibt aber dem Portal erhalten. Der Kern von Spiegel Wissen, das Archiv des Spiegels und der anderen Produkte des Verlages, soll nun unter dem Dach von Spiegel Online alleine weitergeführt werden.

So können wilde Verschwörungstheorien die zuhauf in der WP über Spiegel Wissen, in dem ja auch die Wikipedia inklusive Logo integriert ist, in sich zusammenfallen. Aber Realitäten waren den S… F…, An.. und Co. ja schon immer wurscht. Insofern werden sie sicherlich neue stricken.

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Jan 18
Autor: Jerry7171, cc-by-sa 2.0

Fotograf: Jerry7171, CC-BY-SA 2.0

Frank hat mich gestern auf eine interessante Mediawiki-Erweiterung aufmerksam gemacht, die sich derzeit auf dem Testwiki in der Erprobung befindet. Demnächst gibt es keine Entschuldigung mehr, wenn einem aus Versehen, oder weil Katze, Hund oder sonstiges Hausgetier über die Tastatur latschen, ein Artikelentwurf verloren geht. Denn Trevor Parscal, der neue Software Entwickler der Foundation, hat die sogenannte Draft Extension geschrieben, also eine Erweiterung für Artikelentwürfe.

Bei Bearbeitung eines Artikels  wird alle 2 Minuten automatisch ein Entwurf gespeichert und ist nach einem eventuellen Mißgeschick auf der Edit-Seite des entsprechenden Artikels wieder abrufbar. Außerdem können alle eigenen Entwürfe auf einer Spezialseite eingesehen werden. Nicht endgültig abgespeicherte Entwürfe werden nach 30 Tagen entfernt. Es wird also  keine Datenmüllhalde angelegt.

Weiter Einzelheiten und Screenshot kann man im Blog von leŭksman nachlesen.

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Jan 13

Erik Möller schrieb vor wenigen Minuten auf der WP-Mailingliste:

Wir beabsichtigen, innerhalb der nächsten
zwei Wochen die bereits auf Wikibooks aktivierte
PediaPress-Technologie für die dynamische Generierung von PDFs aus
einzelnen Seiten oder Seitensammlungen auch auf der deutschen
Wikipedia zu aktivieren. Wir beginnen die Wikipedia-Aktivierung hier,
weil die Firma PediaPress aus Deutschland stammt, was die
Kommunikation über Änderungswünsche erleichtern sollte.

Das ist für die Wikipedia aus meiner Sicht sehr begrüßenswert, auch wenn ich mal prophezeie, dass es mal wieder zu längeren Diskussionen zwischen Befürwortern und Gegnern kommen wird.

Allerdings finde ich es schon etwas schade, dass unsere schon vor längerer Zeit in Bugzilla eingestellte Anforderung diese Erweiterung für Wikisource zu aktivieren, leider wohl schlicht und ergreifend ignoriert wurde.

Ich hab aber mal angefragt, ob das im Zuge der oben angesprochenen Aktion auch auf de-WS mit aktiviert werden kann. Warten wir es ab.

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Jul 31

In der Wikipedia vergeben wir ja gerne solch nette Anstecker, Bapperl genannt, für Artikel. Da gibt es einerseits die Exzellenten Artikel. Die sind sozusagen das nonplusultra der Artikel. Ausführlich, ausgewogen, sachlich korrekt (zumindest zum allergrössten Teil), sprachlich brilliant, eben einfach perfekt. Und nach eigener Einschätzung, ich habe natürlich nicht alle derzeit 1110 Artikel gelesen, sind sie das auch.

Und dann haben wir da noch die “Lesenwerten Artikel”. Nun mag der geneigte Leser einwerfen: Nun gut das mit dem Namen für die Exzellenten Artikel kann ich ja noch zumindest als Anspruch erkennen, aber sollten denn nicht alle oder zumindest der größte Teil der Artikel in der Wikipedia des Lesens wert sein. Und der Leser hat recht.

Deshalb sei es mir gestattet einen kleinen Exkurs zur Entstehung dieser Kategorie und des Namens zu machen.

Es war im Ende des Jahres 2004. Meine Wenigkeit und einige andere Wikipedianer sassen bei einem guten Bier in einer Hamburger Kneipe. Die Sprache kam auf die Exzellenten Artikel. Anfänglich wurden mit diesem Qualitätsmerkmal Artikel ausgezeichnet, die aus der Masse herausstachen und ja einfach ok waren. Kurz nachdem der Medienhype die Massen, darunter auch mich und vor allem auch Leute mit Ahnung, in das Projekt spülte, kam es zu einem drastischen Anstieg der Ansprüche an Exzellente Artikel. Denn wenn man sich die Kriterien für Exzellente Artikel anschaut die sind faktisch seit Anfang an unverändert und wunderbar nebulös. Und wie ich gerade sehe ist das bisschen Kalrheit auch noch verschwunden. In der Einleitung bei den Kandidaten für Exzellente Artikel findet sich kein Hinweis mehr auf irgendwelche Kriterien. Das verwundert mich etwas, was aber ein Zeichen dafür ist, wie betriebsblind man nach einiger Zeit wird.

Na egal, damals in der guten alten Zeit war es halt noch anders. Es gab nur die Exzellenten Artikel. Southpark und ich sassen da halt beim Bier und sinnierten darüber, dass es doch doof wäre nur die Top-Artikel auszuzeichnen. Denn es gab noch viele andere Artikel, die nicht ganz so ausführlich, vielleicht sprachlich etwas holpriger und ein paar Lücken hatten, aber nichtsdestostrotz ordentliche, also erzsolide, Enzyklopädie-Artikel waren. Eben die Kategorie Artikel die ein Leser erwartet ohne gleich eine Doktorarbeit lesen zu müssen. Deshalb dachten wir uns die “Erz-Soliden Artikel” aus und Finanzer, also ich, ließ sich dazu hinreissen, einen Kriterienkatalog für diese Erzsoliden zu schaffen, was ich auch einige Tage später tat. Das war aber natürlich noch lange nicht Wikipedia-Öffentlich sondern immer noch wohl verwahrt in meinem Beuntzernanmensraum. Es gab ein paar Diskussionen im Chat und im echten Leben. Und da der Name erzsolide nicht auf rechte Begeisterung stiess, benannte ich das ganze um, in “Lesenwerte Artikel”. Alles immer noch ein rein private spinnerte Idee.

Nun begab es sich aber, dass sich ein paar Monate später ähnliche Diskussionen in der Wikipedia ergaben. Ich hatte das Projekt schon fast vergessen, da nicht wirklich auf grosse Begeisterung gestossen. Was mach ich also poste den Link zu meiner Ideen-Seite nach dem Motto: “Hier ist das schon mal ausformuliert, bedient euch”. Und zwei Tage später war Carbidfischer mutiger als ich, und macht es einfach öffentlich. Sozusagen, ab heute gibt es neben den Exzellenten auch Lesenswerte Artikel. Hui, den Aufstand werde ich nie vergessen. Meinen Arbeitgeber hat diese Aktion ca. 1 Arbeitstag gekostet, was der natürlich nicht wissen darf ;-), an dem ich nur in diversen Diskussionen, Löschanträgen etc. mein Projekt, denn das war es ja urspünglich, verteidigt habe. Und nun nach rund zweieinhalb Jahren sind die Lesenwerten ein anerkannes Qualitätsmittel der WP geworden, auch wenn sie natürlich mit dem ursprünglichen Konzept und dem Namen nicht mehr viel gemein haben. Aber das ist das Schöne an der WP. Irgendwer hat eine Idee und andere nehmen diese auf, entwickeln diese und machen sie manchmal zu was komplett anderem.

Das nun auch bei den Lesenswerten der Wahn ausbricht, dass ein Thema allumfassend beleuchtet werde muss, das lässt sich leider nur schwer verhindern. Ein klein wenig leisten da aber die von mir Kritererien eine Hilfestellung, wo all die Mängel aufgeführt sind, die bei den Lesenswerten toleriet werden. Aber leider lesen die Wenigsten die Kriterien. Geschweige denn, jemand weiß noch was die Intention des Ganzen war.

Ich glaub ich weiß nicht mehr wirklich, warum ich den Beitrag angefangen habe. Egal.

Gute Nacht

P.S. Mittlerweile habe ich den unten bereits erwähnten Christian Precht als Lesenswerten Artikel nominiert.

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Jul 31

Nun also bin ich auch in der Blogossphäre angekommen. Mal schauen wie lange ich es durchhalte und was es alles zu kommentieren gibt. Vorrangig wohl rund um die Wikipedia und meine Beiträge dort. Vielleicht interessiert es ja den ein oder anderen.

Mein aktuellster Beitrag für dieses geniale Projekt ist er  hier Christian Precht. Ein fast vergessener Hamburger Bildhauer des späten 17. Jahrhunderts. Ist zwar noch nicht ganz fertig, wird aber spätestens voraussichtlich morgen abend fertiggestellt.

Und neben vielen Kirchenausstattungen hat er auch diesen netten, melancholisch dreinschauenden Kollegen geschnitzt:

 

Das ist die Heckfigur des Hamburger Konvoischiffes “Admiralität von Hamburg”. Leider das einzigste was von dem Schiffchen übrig ist. Aber mir gefällt er. Und für dieses Schiffchen hat der Herr Precht auch was schönes geschnitzt. Im Laufe der Woche gibt es dann noch ein paar Bilder von Figuren aus der St. Jacobi Kirch in Hamburg. 

Update:

Jom war so freundlich in der Kirche St. Petri und Pauli in Bergedorf Bilder von dem von Precht geschaffenen Altar zu machen. Meinen herzlichen Dank dafür. Die Bilder sind auf Commons zu finden.

Foto: Joachim Müllerchen, CC-BY-SA 2.5, 2.0, and 1.0

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