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	<title>Finanzer spinnt &#187; Gedicht &raquo; Finanzer spinnt</title>
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	<description>Freiheit schützt man nicht, indem man sie abschafft.</description>
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		<title>Jowinix&#8217; weihnachtliches Gedicht des Tages</title>
		<link>http://www.finanzer.org/blog/2011/12/24/jowinix_gedicht_des_tages_2/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 23:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finanzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wünsche diesmal fröhliche Weihnachten mit einem „besinnlichen“ Gedicht von Jowinix: Ein neues Hoppereiterpferd wurde dem kleinen Fritz beschert es weihnachtete gerade das war ganz furchtbar schade denn gerne machte Fritzchen was er so hielt für Witzchen und ritt wild durch den Raum sprang lachend in den Baum da war er noch sehr froh danach &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.finanzer.org/blog/2011/12/24/jowinix_gedicht_des_tages_2/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wünsche diesmal fröhliche Weihnachten mit einem „besinnlichen“ Gedicht von Jowinix:</p>
<blockquote><p>Ein neues Hoppereiterpferd<br />
wurde dem kleinen Fritz beschert<br />
es weihnachtete gerade<br />
das war ganz furchtbar schade<br />
denn gerne machte Fritzchen<br />
was er so hielt für Witzchen<br />
und ritt wild durch den Raum<br />
sprang lachend in den Baum<br />
da war er noch sehr froh<br />
danach nicht mehr ganz roh<br />
denn mit dem Baum zusammen<br />
stand er sogleich in Flammen<br />
die Eltern saßen stumm<br />
und kuckten etwas dumm<br />
als da ihr wildes Bübchen<br />
gebraten wurd im Stübchen<br />
das weihnachtlich geschmückt<br />
und waren nicht beglückt.</p></blockquote>
<p>Da Jowinix befürchtete, dass ihm zu Weihnachten nichts mehr einfallen könnte, hat er dieses Gedicht bereits Anfang Oktober im Wikisource-Chat dargeboten.</p>
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		<title>Jowinix&#8217; Gedicht des Tages und die WTFPL</title>
		<link>http://www.finanzer.org/blog/2011/08/05/jowinix-gedicht-des-tages-und-die-wtfpl/</link>
		<comments>http://www.finanzer.org/blog/2011/08/05/jowinix-gedicht-des-tages-und-die-wtfpl/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 23:24:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finanzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freie Lizenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wikisource]]></category>
		<category><![CDATA[Chat]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.finanzer.org/blog/?p=1250</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem Jowinix ja bereits ein für diesen Blog beigesteuert hat, gibt es heute eines seiner neuesten Meisterwerke: Die Zeiger drehen ihre Runde und schleichen sich zur Geisterstunde der Tag hat sich zum End geneigt wenn kurz und lang nach oben zeigt Autor: Jowinix Datum:4. August 2011, ca. 23 Uhr 55 im Wikisource-Chat (Urlesung) Lizenz: &#8220;mach was &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.finanzer.org/blog/2011/08/05/jowinix-gedicht-des-tages-und-die-wtfpl/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem Jowinix ja bereits ein <a href="http://www.finanzer.org/blog/2011/06/19/katzenorgel-das-gedicht/">Gedicht über die Katzenorgel</a> für diesen Blog beigesteuert hat, gibt es heute eines seiner neuesten Meisterwerke:</p>
<blockquote><p>Die Zeiger drehen ihre Runde<br />
und schleichen sich zur Geisterstunde<br />
der Tag hat sich zum End geneigt<br />
wenn kurz und lang nach oben zeigt</p></blockquote>
<p>Autor: Jowinix<br />
Datum:4. August 2011, ca. 23 Uhr 55 im Wikisource-Chat (Urlesung)<br />
Lizenz: <a title="w:WTFPL" href="http://de.wikipedia.org/wiki/WTFPL">&#8220;mach was du willst&#8221;</a> (Do <strong>W</strong>hat <strong>T</strong>he <strong>F</strong>uck You Want To <strong>P</strong>ublic <strong>L</strong>icense) in unbestimmter Version</p>
<p>(<a href="http://de.wikisource.org/wiki/Benutzer:Itu">via Wikisource-Nutzerseite von Itu</a>)</p>
<p>Und da sieht man wieder mal, das auch abendliches chatten lehrreich sein, was es so alles an Freien Lizenz gibt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sommeranfang 2011</title>
		<link>http://www.finanzer.org/blog/2011/06/21/sommeranfang-2011/</link>
		<comments>http://www.finanzer.org/blog/2011/06/21/sommeranfang-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 09:07:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finanzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Wikisource]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Ringelnatz]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus aktuellem Anlass gibt es heute ein Gedicht von Joachim Ringelnatz: Deutsche Sommernacht Wenn die Pfirsichpopos Sich im Sekt überschlagen. Und der Teufel legt los, Uns mit Mücken zu plagen. Und wir füllen einmal reichlich bloß Einem Armen Tasche und Magen. Doch es blähn sich Männerbäuche. Tabakblau hängt sich an Sträuche. Wenn wir dann die &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.finanzer.org/blog/2011/06/21/sommeranfang-2011/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus aktuellem Anlass gibt es heute ein Gedicht von <a href="http://de.wikisource.org/wiki/Joachim_Ringelnatz">Joachim Ringelnatz</a>:</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Deutsche_Sommernacht">Deutsche Sommernacht</a></strong></p>
<p>Wenn die Pfirsichpopos<br />
Sich im Sekt überschlagen.<br />
Und der Teufel legt los,<br />
Uns mit Mücken zu plagen.<br />
Und wir füllen einmal reichlich bloß<br />
Einem Armen Tasche und Magen.</p>
<p>Doch es blähn sich Männerbäuche.<br />
Tabakblau hängt sich an Sträuche.<br />
Wenn wir dann die Jacken ausziehn,<br />
Und ein Bratenduft poussiert Jasmin – –</p>
<p>In das dunkle Umunsschweigen<br />
Senden zwei entfernte Geigen<br />
Schwesterliche Melodie.<br />
Uns durchglüht ein Urgedanke.<br />
Und es wechseln runde, schlanke<br />
Frauenbeine Knie um Knie.</p>
<p>Und auf einmal lacht die Runde,<br />
Weil ein Herr aus einem Hunde<br />
Hinten einen Faden nimmt.<br />
Wenn dann wirklich alles, alles lacht,<br />
Dann ist jene seltne deutsche Nacht,<br />
Da mal alles stimmt.</p></blockquote>
<p>Mehr Texte zum Sommer auf der <a href="http://de.wikisource.org/wiki/Sommer">Themenseite bei Wikisource</a></p>
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		<item>
		<title>Katzenorgel &#8211; Das Gedicht</title>
		<link>http://www.finanzer.org/blog/2011/06/19/katzenorgel-das-gedicht/</link>
		<comments>http://www.finanzer.org/blog/2011/06/19/katzenorgel-das-gedicht/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 Jun 2011 17:02:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finanzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Katzen]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Wikisource]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.finanzer.org/blog/?p=1056</guid>
		<description><![CDATA[Jowinix, der mich heute im Chat bei der Recherche zur Katzenorgel unterstützt hat, dichtete dann noch das ultimative Gedicht zur Katzenorgel (hier wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung des Autors): Der Katzenorgelorganist beginnt am frühen Morgen verschiedne Katzen-Stimmen für die Orgel zu besorgen. Er packt sich eine Katze, tut sie in den Verschlag sogleich gibt es Spektakel, &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.finanzer.org/blog/2011/06/19/katzenorgel-das-gedicht/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jowinix, der mich heute im Chat bei der Recherche zur <a href="http://www.finanzer.org/blog/index.php/2011/06/16/katzen-orgel/">Katzenorgel</a> unterstützt hat, dichtete dann noch das ultimative Gedicht zur Katzenorgel (hier wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung des Autors):</p>
<blockquote><p>Der Katzenorgelorganist beginnt am frühen Morgen<br />
verschiedne Katzen-Stimmen für die Orgel zu besorgen.<br />
Er packt sich eine Katze, tut sie in den Verschlag<br />
sogleich gibt es Spektakel, weil die das garnicht mag.<br />
Und während er sich müht, die Zweite einzufangen<br />
gelingt es schon der Ersten ins Freie zu gelangen.<br />
Er ist schon arg zerkratzt, gerät auch schon ins Schwitzen;<br />
die Katzen in der Orgel bleiben da nicht lange sitzen.<br />
So fängt er Katzen ein, die springen wieder raus,<br />
der Tag neigt sich zum Ende und das Konzert fällt aus.</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Katzencontent in Wikisource</title>
		<link>http://www.finanzer.org/blog/2010/11/15/katzencontent-in-wikisource/</link>
		<comments>http://www.finanzer.org/blog/2010/11/15/katzencontent-in-wikisource/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 16:54:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finanzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Katzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wikisource]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Chat machte mich Enomil gerade auf folgenden Katzencontent bei Wikisource aufmerksam. Ist fast ein kleiner Trickfilm: Der Globus und die Katze]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Chat machte mich Enomil gerade auf folgenden Katzencontent bei Wikisource aufmerksam. Ist fast ein kleiner Trickfilm:</p>
<p><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Der_Globus_und_die_Katze">Der Globus und die Katze</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zwei hochwertige Stücke deutscher Poesie</title>
		<link>http://www.finanzer.org/blog/2009/05/05/zwei-hochwertige-stcke-deutscher-poesie/</link>
		<comments>http://www.finanzer.org/blog/2009/05/05/zwei-hochwertige-stcke-deutscher-poesie/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 May 2009 21:28:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finanzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wikisource]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Als kleine Ergänzung für den neuesten Artikel von Felistoria über den Reichshund, habe ich mich bereit erklärt zwei kurze Gedichtlein über die Hunde von Bismarck abzutippseln. Und wie von ihr angedroht, sind es wahrlich zwei hochwertige Exemplare der deutschen Dichtkunst des 19. Jahrhunderts. Als erstes das Gedicht An den Reichshund aus der Satirezeitschrift Kladderadatsch. Die &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.finanzer.org/blog/2009/05/05/zwei-hochwertige-stcke-deutscher-poesie/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als kleine Ergänzung für den neuesten Artikel von Felistoria <a class="thickbox" title="Gedicht in Kladderadatsch über den Reichshund" href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d0/Kladderadatsch1878.423..reichshund.2.jpg"><img style="display: inline; margin-left: 0px; margin-right: 0px;" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/d0/Kladderadatsch1878.423..reichshund.2.jpg/438px-Kladderadatsch1878.423..reichshund.2.jpg" alt="Datei:Kladderadatsch1878.423..reichshund.2.jpg" width="177" height="237" align="right" /></a>über den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reichshund">Reichshund</a>, habe ich mich bereit erklärt zwei kurze Gedichtlein über die Hunde von Bismarck abzutippseln. Und wie von ihr angedroht, sind es wahrlich zwei hochwertige Exemplare der deutschen Dichtkunst des 19. Jahrhunderts.</p>
<p>Als erstes das Gedicht <a href="http://de.wikisource.org/wiki/An_den_Reichshund">An den Reichshund</a> aus der Satirezeitschrift Kladderadatsch. Die Hintergründe zu dem Gedicht sind im Artikel gut erklärt.</p>
<blockquote style="width: 52.72%;"><p>Aedler Sultan, Hund der Hunde,<br />
Von dem das Wochenblättlein spricht<br />
Im kleinsten Nest der Erdenrunde,<br />
O Sultan, du gefällst mir nicht!<br />
Ich kann das Beißen gar nicht leiden,<br />
Das dir im wilden Blute steckt;<br />
Und läßt es sich ganz vermeiden,<br />
So wähl’ doch besser dein Object.</p>
<p>Man weiß, wie beim Congreß dolose<br />
Getrieben du dein schlimmes Spiel,<br />
Und wie dir Rußlands Gala-Hose,<br />
Die stattliche, zum Opfer fiel.<br />
Vor Knickebeinen, die zum Gehen<br />
Zu schwach sind, wichst du nicht zurück;<br />
O Sultan, du mußt selbst gestehen,<br />
Fürwahr, das war kein Heldenstück!</p>
<p>Dann hast mit frevelhaften Bissen<br />
Der Herrin, die dir wild gebeut,<br />
Du tückisch das Gewand zerrissen<br />
Und zähnefletschend sie bedräut.<br />
Die Dame, welche du vor Allen<br />
Ein Freund und Schützer solltest sein,<br />
In blindem Wüthen anzufallen,<br />
Das, Sultan, scheint mir recht gemein!</p>
<p>Als du den Herrn zur salz’gen Quelle<br />
Begleitet an der Saale Strand,<br />
Schritt täglich über seine Schwelle<br />
Ein Mann in schwärzlichem Gewand.<br />
Zur Tafel war er mitgenommen;<br />
Allein so oft dies auch geschah,<br />
Nicht hat dein Herr ihn satt bekommen,<br />
Stets war der Würd’ge wieder da.</p>
<p>Stets trat die prallste aller Waden<br />
Im Seidenstrumpf zu dir herein;<br />
Ach, diese Seidenstrümpfe laden<br />
Zum Anbiß gar verlockend ein!<br />
Doch nichts hört man von neuen Fehden,<br />
Es sprach von dir nicht ein Gericht;<br />
Du Krone aller Quadrupeden,<br />
O Sultan, ich versteh’ dich nicht!</p>
<p><strong>Kladderadatsch</strong></p></blockquote>
<p>und das zweite etwas kürzere von <a href="http://de.wikisource.org/wiki/Karl_Henckell">Karl Henckell</a> aus der Abteilung <a href="http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/content/pageview/154799"><em>Aus einem Notizbüchlein der Liebe</em></a>:</p>
<blockquote style="width: 90%;"><p>Der Kaiser ist heiser, der Reichshund bellt,<br />
Bald geht aus den Fugen die ganze Welt.</p>
<p>Wir sitzen auf freier Brüstung und schau’n<br />
Auf lächelnde Thäler, auf sonnige Au’n.</p>
<p>Ein Blick in die Ferne, ein Blick nach dir,<br />
Der Himmel dort oben, der Himmel hier.</p>
<p>In diese Himmel wollen wir lugen,<br />
Und ginge die ganze Welt aus den Fugen.</p></blockquote>
<p>Warum hier der Reichshund auftaucht und was uns dieses Gedichtlein sagen möchte, wird wohl ewig ein Geheimnis des Dichters bleiben.</p>
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		<item>
		<title>Zehn mal Tandaradei</title>
		<link>http://www.finanzer.org/blog/2009/02/22/zehn-mal-unter-der-linden/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 01:39:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finanzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wikisource]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Walther von der Vogelweide]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einer geraumen Weile hatte ich mal über unsere Transkription des bekannten Gedichtes Under der Linden von Walther von der Vogelweide aus dem Codex Manesse und meine Begeisterung über dieses Gedicht berichtet. Mittlerweile haben wir auf Wikisource von diesem Gedicht zehn Versionen zu bieten. Mit Unterm Lindenbaume von Adalbert Schroeter (vielen Dank an Paulis dafür) sind &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.finanzer.org/blog/2009/02/22/zehn-mal-unter-der-linden/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 192px"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/42/Kaulbach_Tandaradei.jpg"><img style="border: 0px initial initial;" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/42/Kaulbach_Tandaradei.jpg/469px-Kaulbach_Tandaradei.jpg" border="0" alt="Datei:Kaulbach Tandaradei.jpg" width="182" height="230" align="right" /></a><p class="wp-caption-text">Zeichnung zum Lied von Wilhelm von Kaulbach</p></div>
<p>Vor einer <a href="http://www.finanzer.org/blog/index.php/2007/10/01/walther-von-der-vogelweide/">geraumen Weile</a> hatte ich mal über unsere Transkription des bekannten Gedichtes <a href="http://de.wikisource.org/wiki/Under_der_linden">Under der Linden</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Walther_von_der_Vogelweide">Walther von der Vogelweide</a> aus dem Codex Manesse und meine Begeisterung über dieses Gedicht berichtet.</p>
<p>Mittlerweile haben wir auf Wikisource von diesem Gedicht zehn Versionen zu bieten. Mit <a href="http://de.wikisource.org/wiki/Unterm_Lindenbaume">Unterm Lindenbaume</a> von <a href="http://de.wikisource.org/wiki/Adalbert_Schroeter">Adalbert Schroeter</a> (vielen Dank an Paulis dafür) sind es nun acht Übersetzungen ins Neuhochdeutsche, die Edition des mittelhochdeutschen Textes von Karl Lachmann und eben die Transkription aus dem Codex Manesse.</p>
<p>Für mich bleibt aber die Originalfassung weiterhin die schönste. Wie sagte Poupou damals in den Kommentaren:</p>
<blockquote><p>tandaradei eben</p></blockquote>
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		<title>Der Schnupfen</title>
		<link>http://www.finanzer.org/blog/2009/02/02/der-schnupfen/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 13:19:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finanzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute mal aus aktuellem Anlass ein Gedicht: Der Schnupfen Ein Schnupfen hockt auf der Terrasse, auf dass er sich ein Opfer fasse - und stürzt alsbald mit großem Grimm auf einen Menschen namens Schrimm. Paul Schrimm erwidert prompt: „Pitschü!&#8221; und hat ihn drauf bis Montag früh.  Christian Morgenstern Dieses Gedicht haben wir leider noch nicht &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.finanzer.org/blog/2009/02/02/der-schnupfen/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute mal aus aktuellem Anlass ein Gedicht:</p>
<blockquote><p><strong>Der Schnupfen </strong></p>
<p>Ein Schnupfen hockt auf der Terrasse,<br />
auf dass er sich ein Opfer fasse<br />
- und stürzt alsbald mit großem Grimm<br />
auf einen Menschen namens Schrimm.<br />
Paul Schrimm erwidert prompt: „Pitschü!&#8221;<br />
und hat ihn drauf bis Montag früh.</p>
<p> <a href="http://de.wikisource.org/wiki/Christian_Morgenstern">Christian Morgenstern</a>
</p></blockquote>
<p>Dieses Gedicht haben wir leider noch nicht auf Wikisource, kommt aber sicherlich irgendwann.</p>
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		<title>Guten Rutsch</title>
		<link>http://www.finanzer.org/blog/2008/12/31/guten-rutsch/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 12:06:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finanzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Neujahr]]></category>
		<category><![CDATA[Ringelnatz]]></category>

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		<description><![CDATA[Anneke hat mir gerade folgendes Gedicht auf meine Diskussionsseite gepackt. Ich nehme den damit verbunden Wunsch einfach mal auf und wünsche Allen einen guten Rutsch und ein schönes neues Jahr 2009: Der Glückwunsch   Ein Glückwunsch ging ins neue Jahr, Ins Heute aus dem Gestern. Man hörte ihn sylvestern. Er war sich aber selbst nicht &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.finanzer.org/blog/2008/12/31/guten-rutsch/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anneke hat mir gerade folgendes Gedicht auf meine Diskussionsseite gepackt. Ich nehme den damit verbunden Wunsch einfach mal auf und wünsche Allen einen guten Rutsch und ein <a href="http://de.wikisource.org/wiki/Silvester">schönes neues Jahr</a> 2009:</p>
<blockquote><dl>
<dd><a href="http://de.wikisource.org/wiki/de:Der_Gl%C3%BCckwunsch_(Ringelnatz)">Der Glückwunsch</a> </dd>
<dd> </dd>
</dl>
<dl>
<dd>Ein Glückwunsch ging ins neue Jahr, </dd>
<dd>Ins Heute aus dem Gestern. </dd>
<dd>Man hörte ihn sylvestern. </dd>
<dd>Er war sich aber selbst nicht klar, </dd>
<dd>Wie eigentlich sein Hergang war </dd>
<dd>Und ob ihn die Vergangenheit </dd>
<dd>Bewegte oder neue Zeit. </dd>
<dd>Doch brachte er sich dar, und zwar </dd>
<dd>Undeutlich und verlegen. </dd>
<dd> </dd>
</dl>
<dl> </dl>
<dl> </dl>
<dl> </dl>
<dl> </dl>
<dl> </dl>
<dl>
<dd>Weil man ihn nicht so ganz verstand, </dd>
<dd>So drückte man sich froh die Hand </dd>
<dd>Und nahm ihn gern entgegen.</dd>
</dl>
<dd> </dd>
<dd><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Joachim_Ringelnatz">Joachim Ringelnatz</a></dd>
</blockquote>
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		<title>Walther von der Vogelweide</title>
		<link>http://www.finanzer.org/blog/2007/10/01/walther-von-der-vogelweide/</link>
		<comments>http://www.finanzer.org/blog/2007/10/01/walther-von-der-vogelweide/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Oct 2007 00:23:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finanzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wikisource]]></category>
		<category><![CDATA[Codex Manesse]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelhochdeutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Walther von der Vogelweide]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach gemeinsamem Lesen im Chat haben wir es heute geschafft ein Liebes-Gedicht von Walther von der Vogelweide in Wikisource einzustellen. Auch wenn auf den ersten Blick alles recht klar aussieht, ist es doch schwieriger als erwartet ein Gedicht aus dem Codex Manesse zu transkribieren. Ich kannte es bisher nicht, aber es scheint eines der bekanntesten &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.finanzer.org/blog/2007/10/01/walther-von-der-vogelweide/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach gemeinsamem Lesen im Chat haben wir es heute geschafft ein <a href="http://de.wikisource.org/wiki/Under_der_linden">Liebes-Gedicht</a> von Walther von der Vogelweide in Wikisource einzustellen. Auch wenn auf den ersten Blick alles recht klar aussieht, ist es doch schwieriger als erwartet ein Gedicht aus dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Codex_Manesse">Codex Manesse</a> zu transkribieren. Ich kannte es bisher nicht, aber es scheint eines der bekanntesten mittelalterliche Gedichte zu sein. Ich persönlich finde es sehr schön, auch wenn man sich in das Mittelhochdeutsche einlesen muss. Ich weiß nicht wem es ursprünglich gewidmet war, für mich ist einer Königin würdig.</p>
<p>Das Gedicht beginnt links unten in der letzten Zeilen. Wer mag kann ja vergleichen. Hier unsere Transkription:</p>
<blockquote><p>Vnder der linden<br />
an der heide<br />
da vnser zweier bette was<br />
da mugent ir vinden<br />
schone beide<br />
gebrochen blu<sup>o</sup>men vnde gras<br />
vor dem walte in einem tal<br />
tandaradai schone sanc du<sup>i</sup> nahtegal.</p>
<p>Ich kan gegangen<br />
zv<sup>o</sup> der o<sup>v</sup>we<br />
do was min fridel komen<sup>e</sup><br />
da wart ich enpfangen<br />
her<sup>e</sup> frowe<br />
dc ich bin selig iemer me.<br />
er kuste mich wol tvsent stunt.<br />
tandaradei seht wie rot mir ist der munt.</p>
<p>Do hat er gemachet<br />
also riche<br />
von blu<sup>o</sup>men ein bette stat<br />
des wirt noch gelachet innekliche<br />
kvmt iemen an dc selbe pfat<br />
bi den rosen er wol mac<br />
tandaradei merken wa mirs ha<sup>v</sup>bet lac.</p>
<p>Das er bi mir lege<br />
wesses iemen<br />
nvn<sup> </sup>welle got so schamt ich mich<br />
wes er mit mir pflege<br />
niemer niemen<br />
bevinde dc wan er vnd ich<br />
vnd ein kleines vogellin<br />
tandaradei dc mac wol getru<sup>i</sup>we sin.</p></blockquote>
<p><strong>Update 30. Januar 2009:</strong></p>
<p>Das mittelhochdeutsche Original nach dem Codex Manesse und einige neuhochdeutsche Übersetzung befinden sich auf der Themenseite <a class="extiw" title="s:Under der linden" href="http://de.wikisource.org/wiki/Under_der_linden">Under der linden </a>bei Wikisource.</p>
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